17.3.2026 – Aus Kundensicht bieten Allianz, Agila, GHV, Würzburger, Ergo, GVO, LVM, R+V, Janitos, VPV Hansemerkur, Ammerländer, Generali und Rhion eine „sehr gute“ Leistungsregulierung. Dies geht aus einer Untersuchung von Servicevalue im Auftrag der Zeitschrift Focus Money hervor. Seit neun Jahren in Folge zur Spitzengruppe gehört nur die Agila.
Die Servicevalue GmbH hat ein weiteres Mal in Kooperation mit der Zeitschrift Focus Money die Schaden- und Leistungsregulierung von Versicherungsunternehmen aus Kundensicht unter die Lupe genommen. Premiere hatte die Untersuchung vor neun Jahren (VersicherungsJournal 14.2.2018).
Zu der im November 2025 durchgeführten Onlinebefragung wurden zur Bewertung registrierte Panelisten eingeladen. Von diesen liegen soziodemografische Merkmale vor, „so dass bevölkerungsrepräsentativ ausgesteuert werden kann“, erläutert Servicevalue.
Die Umfrageteilnehmer sollten die Regulierung eines Schaden- oder Leistungsfalles des Produktanbieters bewerten, bei dem sie in den vergangenen 36 Monaten einen Versicherungsfall angezeigt hatten. Insgesamt kamen so 61.782 (Vorjahr: 61.005) Kundenurteile zur Regulierungspraxis von mehreren hundert Versicherungsunternehmen und Deckungskonzept-Anbietern zusammen.
Die Versicherungskunden konnten die Regulierung eines Anbieters über eine fünfstufige Skala von eins (= „ausgezeichnet“) bis fünf (= „schlecht“) beurteilen. Die Rankings in den einzelnen Versicherungszweigen hat das Analyseunternehmen aus dem ungewichteten Mittelwert sämtlicher Klientenbewertungen je Anbieter errechnet.
Alle Unternehmen, die auf der Gesamtebene einen überdurchschnittlichen Wert erzielten, bekamen ein „gut“. Wer über dem Durchschnitt der „guten“ Unternehmen lag, erhielt ein „sehr gut“.
Angaben zur Stimmenzahl pro Gesellschaft und pro Sparte sind der Studieninformation (PDF, 162 KB) nicht zu entnehmen. Zu diesem Aspekt erläutern die Studienautoren: „Abgefragte Unternehmen werden nur ausgewertet und dargestellt, wenn sie eine Mindeststichprobengröße, abhängig von der Versicherungssparte, erfüllen.“
Konkrete Daten zum Regulierungsverhalten – wie etwa zur Schnelligkeit der Reaktion oder zur Auszahlung beziehungsweise zum Regulierungsumfang – wurden im Rahmen der Studie ebenfalls nicht erhoben. Das Marktforschungsunternehmen stellte den Befragungsteilnehmern aufgrund des großen Umfangs der Untersuchung nur eine allgemeine Frage.
Die Riege der „sehr guten“ Akteure im Bereich Tierhalterhaftpflicht vergrößerte sich von zehn auf 14 Produktanbieter. Hierzu gehören
Dabei schafften die Janitos, die Rhion, die VPV und die Würzburger den Aufstieg und die Hansemerkur den direkten Wiederaufstieg (12.2.2025) in die Spitzengruppe. Aus dieser direkt wieder verabschieden mussten sich die Uelzener Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft a.G., die zusammen mit elf weiteren Marktteilnehmern ein „gut“ bekam.
Jedes Mal seit Beginn der Untersuchungsreihe unter die „sehr guten“ Produktgeber kam nur die Agila. Der Uelzener (nicht 2026) und der Ergo (nicht 2019) gelang dies immerhin achtmal und der GVO sechsmal (2020 und seit 2022).

Je fünfmal unter die Topregulierer schafften es neben der Ammerländer und der GHV (jeweils seit 2022) auch die Haftpflichtkasse VVaG (2018 und 2020 bis 2023). Viermal ein „sehr gut“ erzielten die Axa (2019, 2020, 2022 und 2023), die Allianz und die Generali (je seit 2023) sowie die Hansemerkur (2020, 2021, 2024 und 2026).
Auf dem Prüfstand stand in der aktuellen Auflage der Studie das Verhalten in 19 verschiedenen Absicherungsbereichen. Dazu gehören unter anderem die Sparten
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