15.1.2026 – Die DKV hatte zum Jahresende 2024 mit über 4.700 die größte Anzahl an Versicherten im Basistarif. Dies geht aus einer Analyse der Zeitschrift für Versicherungswesen hervor. Den größten Zuwachs nach absoluten Zahlen gab es beim Münchener Verein, den größten Rückgang bei der Debeka. Auf den höchsten Anteil an Basistarif-Versicherten in Relation zur Vollversichertenzahl kommt die DEVK. Der niedrigste Wert errechnet sich für die Ottonova.
Die Zahl der Versicherten im Basistarif (§ 152 VAG) (VersicherungsJournal 11.6.2009) ist 2024 laut Zeitschrift für Versicherungswesen (ZfV; Heft 10/2025; Analyse „Die PVK im Jahr 2024“) um 1,2 Prozent auf 33.411 gestiegen.
Datenbasis sind die Angaben von 30 in der Vollversicherung tätigen Anbietern der privaten Krankenversicherung (PKV). Keine Zahlen lieferte die Continentale Krankenversicherung a.G.
Es bleibt festzuhalten, dass der im Rahmen der Verfassungsklage gegen die Gesundheitsreform von 2007 von den privaten Krankenversicherern befürchtete Run auf den Basistarif (11.6.2009) ausgeblieben ist.
Denn der Anteil der Basistarif-Versicherten an den Ende 2024 insgesamt rund 8,742 Millionen Vollversicherten (5.11.2025) betrug nicht einmal 0,4 Prozent. Dies liegt in etwa auf dem Niveau des Jahres 2012 (15.7.2013).
Bei den einzelnen PKV-Anbietern gehen die Anteile laut den ZfV-Daten weit auseinander. Auf den mit Abstand höchsten Wert (Basistarif-Versicherte in Relation zu den Vollversicherten) kommt die DEVK Krankenversicherungs-AG mit knapp 3,9 Prozent (60 zu 1.544). Zum Vergleich: Acht Jahre zuvor waren es noch über 4,3 Prozent (18.1.2019).
Dahinter folgt mit einem Anteil von fast 1,5 Prozent die Münchener Verein Krankenversicherung a.G. (929 zu 62.959) vor der Generali Deutschland Krankenversicherung AG (3.166 zu 287.198) und der Gothaer Krankenversicherung AG (1.170 zu 117520) mit jeweils um die ein Prozent.

Nur zwei Versicherte im Basistarif hat die Ottonova Krankenversicherung AG. Bei einem Bestand von 9.040 vollversicherten Personen entspricht dies einer Quote von 0,02 Prozent. Sehr niedrige Anteile zwischen 0,14 und 0,15 Prozent errechnen sich für die Alte Oldenburger Krankenversicherung AG (76 zu 54.322) und die Arag Krankenversicherungs-AG (162 zu 107.453).
Auf Anteile von jeweils 0,2 und 0,25 Prozent kommen der Debeka Krankenversicherungsverein a.G. (3.154 zu 2.546.493), die LVM Krankenversicherungs-AG (182 zu 82.587) und die R+V Krankenversicherung AG (181 zu 72.525).

Die meisten Basistarif-Versicherten hatte Ende 2023 mit knapp 4.704 die DKV Deutsche Krankenversicherung AG. Der Anteil an den Vollversicherten (666.346) fällt mit 0,7 Prozent fast doppelt so hoch aus wie der Branchenschnitt.
Dahinter folgt die Signal Iduna Krankenversicherung a.G. mit 3.449 Basistarif-Versicherten (Quote bei 621.337 vollversicherten Personen: überdurchschnittliche 0,56 Prozent) vor der Axa Krankenversicherung AG (3.312 zu 810.396; 0,41 Prozent), der Generali, der Debeka und der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG (3.083 zu 554.166; 0,56 Prozent). Auf diese sechs Akteure entfallen fast zwei Drittel der Basistarif-Versicherten insgesamt.

Nur bei acht der 30 aufgelisteten Akteure nahm die Zahl der im Basistarif-Versicherten im Vergleich zu 2023 ab. Am stärksten nach absoluten Zahlen der Fall war dies bei der Debeka (minus 200 Personen).
Die größten Zuwächse hatte hingegen der Münchener Verein (plus 119 Menschen), die Axa (plus 105 Personen) sowie die Hansemerkur Krankenversicherung AG (plus 99 auf 1.483; Quote bei 313.661 Vollversicherten: überdurchschnittliche 0,47 Prozent).
Mit einer Anzeige im Extrablatt erreichen Sie mehr als 12.500 Menschen im Versicherungsvertrieb, überwiegend ungebundene Vermittler. Über die Konditionen informieren die Mediadaten.
Ihre Leserbriefe können für andere Leser eine wesentliche Ergänzung zu unserer Berichterstattung sein. Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare unter den Artikel in das dafür vorgesehene Eingabefeld.
Die Redaktion freut sich auch über Hintergrund- und Insiderinformationen, wenn sie nicht zur Veröffentlichung unter dem Namen des Informanten bestimmt ist. Wir sichern unseren Lesern absolute Vertraulichkeit zu. Schreiben Sie bitte an redaktion@versicherungsjournal.de.
Allgemeine Pressemitteilungen erbitten wir an meldungen@versicherungsjournal.de.
Geraten Sie in Verkaufssituationen immer wieder an Grenzen?
Wie Sie unterschiedliche Persönlichkeitstypen zielgerichtet ansprechen, erfahren Sie im Praktikerhandbuch „Vertriebsgötter“.
Interessiert? Dann können Sie das Buch ab sofort zum vergünstigten Schnäppchenpreis unter diesem Link bestellen.









