Die Zielgruppe Existenzgründer wird interessanter

27.8.2018 – Die Gründerszene schrumpft zwar, doch die Akteure bringen bessere Qualitäten mit. Für den Versicherungsvertrieb bietet sich hier eine attraktive, aber in der Beratung nicht einfache Zielgruppe. Das aktuelle VersicherungsJournal-Extrablatt beschäftigt sich mit der Absicherung privater Risiken von gewerblich Selbstständigen und Freiberuflern.

Eine von 100 Personen im erwerbsfähigen Alter zwischen 18 und 64 Jahren hat sich 2017 als Freiberufler oder Gewerbetreibender selbstständig gemacht. Von den insgesamt rund 557.000 Existenzgründern strebten 42 (Vorjahr: 37) Prozent mit ihrem Vorhaben einen Vollerwerb an.

Jung und innovativ

Zwar sinkt die sogenannte Gründerquote, doch die strukturelle Qualität der realisierten Gründungen hat sich 2017 deutlich verbessert, urteilt der „KfW-Gründungsmonitor 2018“ (PDF, 603 KB). Das Research der Kreditanstalt für Wiederaufbau liefert seit vielen Jahren die wahrscheinlich einzige umfassende Datenquelle der Gründerszene, aus der sich auch für die Versicherungs-Vermittlung sicherlich einiges ableiten lässt.

Die aktuelle Gründergeneration ist ideengetriebener, wachstumsorientierter und innovativer als vorangegangene, so die KfW. Und solche „Chancengründer“ sind der Erfahrung nach bestandsfester. Und echte Pleiten sind selten: Nur zwei Prozent der Gründungen landen in der Insolvenz.

Mehr als jeder Vierte ist ein „digitaler Gründer“; d.h. sein Angebot ist nur durch den Einsatz digitaler Technologien nutzbar. Die „Hauptstädte der Gründer“ sind Hamburg und Berlin, wo 207 Gründer je 10.000 Einwohner tätig sind.

Versicherungsbedarf ändert sich

Welche Erkenntnisse liefern diese Zahlen nun für die Versicherungs-Vermittlung? Eine ganze Reihe – beispielsweise, dass das Segment „Existenzgründer“ vor allem bei der vollen Erwerbstätigkeit vergleichsweise klein ist – aber interessant. Denn von den professionelleren Neugründern bestehen viele im Wettbewerb.

VersicherungsJournal Extrablatt 3-2018 (Bild: VersicherungsJournal)

Bei der Absicherung vieler persönlicher Risiken (sprich: Biometrie-Risiken, Altersvorsorge, Krankheitsschutz) ist die Grenzziehung von Voll- und Nebenerwerb zu beachten.

Das gilt es in den ersten Jahren öfters zu überprüfen und damit auch der Versicherungsbedarf.

So kommt das Extrablatt zu Ihnen

Das VersicherungsJournal Extrablatt 3|2018 gibt zu Absicherung der privaten beziehungsweise persönlichen Risiken von gewerblich Selbstständigen sowie Freiberuflern eine Menge Information, Tipps und auch die eine oder andere Anregung für den Vertriebsalltag.

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