Renten sollen im Juli wieder „spürbar“ steigen

5.3.2026

Wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) am Donnerstag mitgeteilt hat, sollen die Renten hierzulande zum 1. Juli um 4,24 Prozent steigen. „Damit beträgt die Rentenanpassung zum vierten Mal seit fünf Jahren über vier Prozent“, betont das Ministerium in einer Pressemitteilung.

Bärbel Bas (Bild: Photothek)
Bärbel Bas (Bild: Photothek)

Im vorigen Jahr war der Rentenwert in der gesetzlichen Rentenversicherung bundeseinheitlich um 3,74 Prozent auf 40,79 Euro gestiegen (VersicherungsJournal 16.6.2025). Mit der geplanten Erhöhung würde er 42,52 Euro betragen. Für eine Standardrente bei durchschnittlichem Verdienst und 45 Beitragsjahren („Eckrente“) bedeutet dies einen Anstieg um 77,85 Euro pro Monat, rechnet das BMAS vor.

Hintergrund der Anpassung, der noch das Kabinett und der Bundesrat zustimmen müssen: Mit dem umstrittenen Rentenpaket 2025 wurde die sogenannte Haltelinie für das Rentenniveau bis 2031 verlängert (19.12.2025). Sie liegt bei 48 Prozent des Durchschnittsverdiensts. Die hierfür maßgebliche „anpassungsrelevante Lohnentwicklung“ beträgt nach aktuellen Berechnungen 4,25 Prozent.

„Die Renten folgen den Löhnen“, betont Gundula Roßbach, Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund. Noch im Dezember sei sie von einer Anpassung um 3,73 Prozent ausgegangen. Der nun höhere Satz sei aber auf ein stärkeres Lohnwachstum zurückzuführen.

„Die gute Lohnentwicklung führt erneut zu einer spürbaren Rentenanpassung“, kommentiert dies Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Diese Kopplung stelle sicher, dass die Rentner „an der Wohlstandsentwicklung der arbeitenden Bevölkerung teilhaben“, so Bas weiter.

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Rente · Senioren
 
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