8.1.2026
Das Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) hatte durch riskante Investments erhebliche Verluste erlitten. Dadurch waren die Versorgungsansprüche der rund 10.000 Versicherten in Gefahr geraten (27.1.2025). Nach einer Schätzung von Capital.de am 6. November 2025 hat das Versorgungswerk bis zu eine Milliarde Euro verloren. Das wären pro Versichertem etwa 100.000 Euro (7.11.2025).
Laut einem Bericht des Handelsblatts ist der Schaden auf 1,1 Milliarden Euro weiter angestiegen. Das sei die Hälfte des Ende 2024 verwalteten Vermögens. Das Versorgungswerk verlange nun Schadenersatz und mache diesen gerichtlich geltend.
Verklagt würden neun ehemalige Verantwortliche der VZB, externe Berater sowie die zuständige Aufsichtsbehörde, die Senatsverwaltung Berlin. Diese habe das Versorgungswerk nicht entsprechend der gesetzlichen Vorgaben beaufsichtigt, zitiert das Handelsblatt die Anwälte der VZB.
Ihren für das vierte Quartal 2025 angekündigten Geschäftsbericht 2024 hat das Versorgungswerk immer noch nicht auf seiner Internetseite veröffentlicht. Auch auf der Seite Aktuelles wird die Krise mit keinem Wort erwähnt.


















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