26.1.2026 – Die versicherungsgeschäftlichen Ergebnisquoten der 25 größten privaten Krankenversicherer lagen im Sechsjahresschnitt zwischen 17,2 (LKH) und 6,9 Prozent (Debeka). Das zeigt der „Branchenmonitor 2025: Krankenversicherung“ der V.E.R.S. Leipzig. Der Münchener Verein wies mit minus 0,4 Prozent (2024) die niedrigste Quote in einem der Jahre auf, die LKH mit fast 21,4 Prozent die höchste. Bei Ersterer fiel die Schwankungsbreite mit über 14 Prozentpunkten am größten aus.
Im Schnitt der Jahre 2019 bis 2024 haben die 25 umsatzstärksten Anbieter der privaten Krankenversicherung (PKV) versicherungsgeschäftliche Ergebnisse (nach dem PKV-Kennzahlenkatalog (PDF; 248 KB)) zwischen 751,72 Millionen Euro (DKV Deutsche Krankenversicherung AG) und 27,55 Millionen Euro (Nürnberger Krankenversicherung AG) erzielt.
Dies ist dem „Branchenmonitor 2025: Krankenversicherung“ der V.E.R.S. Leipzig GmbH zu entnehmen. Die Publikation enthält Übersichten zu zahlreichen Kennzahlen der 25 größten Gesellschaften (Prämienvolumen) in diesem Zweig mit rund 97 Prozent Marktanteil. Dazu gehören unter anderem auch Listen zu Schäden und Kosten (VersicherungsJournal 8.1.2026).
Die versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote (ebenfalls nach PKV-Kennzahlenkatalog) lag auf Sechsjahressicht (2019 bis 2024) zwischen 17,2 Prozent (Landeskrankenhilfe V.V.a.G. (LKH)) und 6,9 Prozent (Debeka Krankenversicherungsverein a.G.).
Vergleichsweise niedrige Werte im einstelligen Prozentbereich werden unter anderem auch für die Huk-Coburg-Krankenversicherung AG, die Barmenia Krankenversicherung AG und die nicht im Vollversicherungsgeschäft aktive Ergo Krankenversicherung AG ausgewiesen. Gleiches gilt für die Münchener Verein Krankenversicherung a.G. und die Bayerische Beamtenkrankenkasse AG (BBKK).
Vergleichsweise hohe Ergebnisquoten von gut 16 Prozent bis über 14 Prozent hatten die R+V Krankenversicherung AG, die Generali Deutschland Krankenversicherung AG, die Universa Krankenversicherung a.G., die DKV und die LVM-Krankenversicherungs-AG zu verzeichnen.

Im Jahr 2024 stand die insgesamt niedrigste Quote mit minus 0,4 Prozent für den Münchener Verein zu Buche. Bei leicht auf 20,15 Millionen Euro gesunkenen Verwaltungsaufwendungen stiegen die Abschlussaufwendungen um über ein Viertel auf 74,55 Millionen Euro.
Die Schadenaufwendungen erhöhten sich um ein Achtel auf 568,4 Millionen. Gleichzeitig nahmen die verdienten Bruttoprämien aber nur um fünf Prozent auf 660,2 Millionen Euro zu.
Die negative versicherungstechnische Ergebnisquote erläutert das Unternehmen im Konzern-Geschäftsbericht 2024 (PDF, 6,6 MB) folgendermaßen: „Neben der hohen Leistungssteigerung, die auch durch ein deutlich negatives Abwicklungsergebnis für 2023 beeinflusst ist, schlagen hier auch die Abschlusskosten für das äußerst positive Neugeschäft belastend zu Buche, da diese erst im weiteren Versicherungsverlauf durch die Beiträge finanziert werden.“
Ansonsten lag der PKV-Anbieter viermal im Betrachtungszeitraum bei über elf Prozent, in der Spitze bei 13,6 Prozent. Zum Vergleich: 2024 kamen die 25 im Branchenmonitor aufgelisteten Akteure auf den niedrigsten Durchschnittswert (7,02 Prozent). Dabei lagen zwölf weitere Anbieter unterhalb des Marktdurchschnitts.
Die höchste versicherungsgeschäftliche Ergebnisquote unter allen Gesellschaften erzielte im Beobachtungszeitraum die LKH im Jahr 2020 mit 21,4 Prozent. Sie wies auch 2024, 2023 und 2020 die höchste Quote der aufgelisteten Marktteilnehmer auf. Die größte Schwankungsbreite war mit über 14 Prozentpunkten beim Münchener Verein zu beobachten.
Der „Branchenmonitor 2025: Krankenversicherung“ enthält zahlreiche weitere Kennzahlen zum Versicherungszweig. Die etwa 120-seitige Studie kann als PDF-Version für brutto 803,25 Euro inklusive Mehrwertsteuer bei Maik Entrich per E-Mail oder per Telefon unter 0341 24659262 bestellt werden.
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