27.1.2026 – Unter dem Namen Germanpartnership sind die Charta Börse für Versicherungen, Finet und Germanbroker.net unter die Aufkäufer von Maklerbeständen gegangen. Möglich sind sowohl Share Deals als auch Asset Deals, die dem Verkäufer entweder gegen einmaligen Kaufpreis oder als Rentenmodell bezahlt werden. Abgewickelt wurde bereits der Erwerb von drei Maklerbetrieben.
Die Germanbroker.net AG hat Ende 2023 zusammen mit der Charta Börse für Versicherungen AG und der Finet Financial Services Network AG einen Makleraufkäufer gegründet. Das Maklerpool-Trio reagierte hiermit auf die Konsolidierungswelle, wie die Frommes Versicherungsmonitor GmbH zuerst berichtet hat.

Die Germanpartnership Verwaltungs GmbH mit Sitz in Hagen wird von Hartmut Goebel (52) und Vivian Martin (39), Vorstand beziehungsweise Fachbereichsleiterin bei Germanbroker.net, gemeinsam geführt.
„Bisher waren wir eher defensiv unterwegs und haben das Angebot nur den drei Gesellschafter-Netzwerken präsentiert“, erklärt Co-Geschäftsführerin Martin auf Anfrage des VersicherungsJournals. „Wir verfolgen seit jeher einen partnerschaftlichen, kooperativen Ansatz und sind mit der Charta und Finet seit vielen Jahren im regelmäßigen Austausch.“
Gemeinsame Wege wollten die drei Firmen demnach auch bei der Übernahme von Vertragsbeständen gehen. „Uns drei eint, dass wir alle im Eigentum der angebundenen Makler sind“, sagt Martin. „Die Aufkaufaktivität der verschiedenen Konsolidierer in den Reihen unserer Maklerkunden hat uns darin bestärkt, ein eigenes Angebot ins Leben zu rufen“.
Zudem hätten viele Poolpartner den „Wunsch, dass die Betreuung ihrer Mandanten dauerhaft in einem von Versicherungsmaklern geprägten Kulturraum verbleibt“. Martin weiter: „Es ging uns vor allem darum, den Mitgliedern unserer Netzwerke eine passende Nachfolgelösung zu bieten, die einen langfristigen Fortbestand der Unternehmen im Maklereigentum ermöglicht.“
Man wolle daher die übernommenen Bestände dauerhaft halten und „ein Netzwerk qualifizierter Maklerhäuser“ aufbauen, das den Mitarbeitern und Marken eine langfristige Perspektive bietet.
In den vergangenen zwei Jahren hat Germanpartnership bereits drei Unternehmenskäufe getätigt: die Hubert Brück KG aus Düsseldorf, die BKS Blümel, Klaß & Dr. Stein GmbH aus Dresden und die Dasberaterhaus24 GmbH aus Hagen.
„Aus unseren Netzwerken erhalten wir regelmäßig weitere Anfragen“, berichtet Martin. Bei den Transaktionen handelt es sich sowohl um Share Deals als auch Asset Deals. Sie werden dem Verkäufer entweder gegen einmaligen Kaufpreis oder als Rentenmodell bezahlt.
Durch jahrelange Zusammenarbeit solle eine wechselseitige Vertrauensbasis entstehen, die die Basis für eine partnerschaftliche Nachfolgeregelung sei. Germanpartnership biete den Maklern auch nach einem Merger „ein fachlich hochqualifiziertes Backoffice, verbunden mit der Möglichkeit einer digitalen Integration“.
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