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Die beliebtesten Geldanlagen

9.1.2026 – Der Anteil der Menschen, die Geld angelegt haben, ist nach einer repräsentativen Umfrage des Bankenverbands im letzten Jahr kräftig angestiegen, und zwar auf den zweithöchsten Wert seit 2012. Die bevorzugten Anlageformen 2025 waren Fonds, Tagesgeld und Aktien. Mit einem größeren Geldbetrag in der Hand würden die Bundesbürger künftig am ehesten in Immobilien oder Gold investieren.

Fast zwei von drei Bundesbürgern, die Geld angelegt haben, waren mit der Wertentwicklung ihrer Geldanlage im Jahr 2025 „eher zufrieden“. Ein gutes Drittel entschied sich andererseits für die Antwortoption „eher nicht zufrieden“.

Zu diesem Ergebnis kommt eine nach eigenen Angaben bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Bundesverbands der deutschen Banken e.V. (Bankenverband). Der Verband hat dafür Anfang Dezember die Kantar GmbH 1.015 erwachsene Personen aus Deutschland befragen lassen.

Zufriedenheit der Sparer auf hohem Niveau

Auf Siebenjahressicht fiel der Wert der Zufriedenen nur einmal höher aus. Ein Jahr zuvor waren es noch 70 Prozent. Der Tiefstwert im Betrachtungszeitraum wurde 2022 gemessen, als sich nicht einmal jeder Dritte mit der Wertentwicklung zufrieden zeigte.

Zufriedenheit mit den Geldanlagen (Bild: Wichert)

Allerdings haben aktuell 43 Prozent der Interviewten nach Selbstauskunft kein Geld angelegt oder machten hierzu keine Angaben. Dies entspricht einem Rückgang um fünf Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. In den vergangenen 13 Jahren war der Anteil nur einmal noch niedriger ausgeprägt – und zwar 2023 mit 27 Prozent. Der Höchstwert wurde 2016 mit 55 Prozent erreicht.

Hauptgrund dafür, nicht in Aktien, Fonds oder andere Wertpapiere investiert zu haben, ist in erster Linie „kein Geld übrig“, wie 40 Prozent der Nicht-Anleger angaben. 26 Prozent wählten die Option „kenne mich nicht aus“ und 22 Prozent „ist mir zu unsicher“.

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Diese Geldanlagen werden bevorzugt

Die bevorzugten Geldanlagen waren der Umfrage zufolge im vergangenen Jahr Fonds(anteile), Tagesgeld und Aktien. In diese hatten jeweils um die 40 Prozent der Anleger investiert. Mehrfachnennungen waren möglich. Fast jeder Dritte nannte die zusammengefassten Anlageformen „Sparkonto/Sparplan“.

Ein knappes Viertel wählte die Antwortoption „Festgeld“ und annähernd ein Fünftel „Immobilien“. Für die vier weiteren gestützt abgefragten Formen votierten zwischen zwölf und neun Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr verloren „Sparkonto/Sparplan“ (minus fünf Prozentpunkte) und „Fonds(anteile)“ (minus vier Prozentpunkte) am stärksten.

Bevorzugte Anlageprodukte (Bild: Bankenverband)
Bevorzugte Anlageprodukte (Bild: Bankenverband). Zum Vergrößern Bild klicken.

Aktuell bevorzugte versus künftig gewünschte Anlageform

Die Anleger wurden ferner gefragt, welche der Anlagemöglichkeiten sie 2026 bevorzugen würden, wenn sie einen größeren Geldbetrag für eine Geldanlage zur Verfügung hätten. Ergebnis: Über die Hälfte würde in eine Immobilie investieren. Auf Anteile zwischen 46 und 44 Prozent kommen Gold, Fonds(anteile), Aktien und Tagesgeld. Jeweils ein gutes Drittel nannte „Sparkonto/Sparplan“ und „Festgeld“.

Setzt man die Werte der 2025 bevorzugten in Relation zu den für 2026 gewünschten Anlageprodukten, so zeigen sich zum Teil riesige Abweichungen. Die größten sind bei Gold mit 34 Prozentpunkten (46 Prozent für 2026 gewünscht zu zwölf Prozent in 2025 bevorzugt) und Immobilien mit 33 Punkten (53 zu 20 Prozent) zu beobachten.

Gewünschte Anlageprodukte (Bild: Bankenverband)
Gewünschte Anlageprodukte (Bild: Bankenverband). Zum Vergrößern Bild klicken.

Als Ziel einer Geldanlage steht insbesondere die Sicherheit im Fokus, wie fast unverändert rund zwei Drittel aller Befragten angaben. Die Option „Gewinn/Rendite“ wählten 42 (2024: 47) Prozent, „Verfügbarkeit“ weiterhin 33 Prozent und „Nachhaltigkeit/Sozialverträglichkeit“ 31 (23) Prozent. Maximal waren zwei Nennungen möglich.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Immobilie · Marktforschung · Nachhaltigkeit · Zinsen
 
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