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Nicht einmal jede 16. Pflegetagegeldpolice erhält die Höchstnote von Franke und Bornberg

26.3.2026 – Das Analysehaus Franke und Bornberg hat erstmals sein „Produktrating Pflegetagegeldversicherung“ vorgelegt. Dabei erhielten die sieben Produktgeber Allianz, Concordia, Huk-Coburg, Ideal, Inter, Nürnberger und VRK für mindestens eine Offerte die Höchstnote „FFF+“. Untersucht wurden insgesamt 130 Angebote.

Die Franke und Bornberg GmbH hat erstmals die Bedingungsqualität von Pflegetagegeldpolicen unter die Lupe genommen und am Donnerstag die Ratingergebnisse veröffentlicht.

Als Quellen für das Rating werden nach Unternehmensangaben ausschließlich die Versicherungsbedingungen sowie gegebenenfalls verbindliche Verbraucherinformationen, Antragsformulare, Versicherungsscheine, Geschäftsberichte und per Stichprobe verifizierte Daten genutzt.

Die Testkandidaten wurden zunächst dahingehend überprüft, in welchen Ausprägungen beziehungsweise Varianten welche Detailleistungen und Einzelregelungen angeboten werden, wird zur methodischen Vorgehensweise erläutert.

Bewertung von null bis 100 und Mindeststandards

Die Qualität der jeweiligen Regelungen wurde in einem nächsten Schritt auf einer Skala von null für die schlechteste Ausprägung bis 100 für die beste Ausprägung eingeordnet. Danach wurden die einzelnen Leistungskriterien entsprechend ihrer Bedeutung aus Kundensicht gewichtet.

Die Klassen sind den Angaben zufolge „in ihrer Bandbreite so bemessen, dass geringfügige, für die Praxis unerhebliche Punktunterschiede nicht zur Einstufung in eine andere Klasse führen. Zusätzlich werden Mindeststandards berücksichtigt“. Die sieben Bewertungsklassen reichen von „FFF+“ („hervorragend“) bis „F-“ („ungenügend“).

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61 Detailkriterien wurden geprüft

Die Produktlösungen wurden auf 61 Detailkriterien hin überprüft. Dazu gehört unter anderem auch die Finanzstärke, die auf Datengrundlage der Map-Report-Redaktion bewertet wurde. Besonderes Augenmerk haben die Analysten nach eigenen Angaben auf Assistanceleistungen, Dynamik und eine kundenfreundliche Staffelung nach Pflegegraden gelegt.

Maximal waren 3.610 Wertungspunkte zu erreichen. Für die Bestnote sind 85 Prozent der Maximalpunktzahl nötig, also 3.069 Zähler. Die weiteren Noten wurden in Abständen von je zehn Prozentpunkten vergeben.

Weitere Details zur Methodik können in der „Bewertungsrichtlinie Pflegetagegeldversicherung“ (PDF, 275 KB) nachgelesen werden. Dort werden auch eventuelle Mindestkriterien für bestimmte Ratingklassen erläutert.

Noten von „hervorragend“ bis „mangelhaft“

Die Analysten haben 130 Tarifkombinationen von 33 Gesellschaften unter die Lupe genommen. Dabei schaffte nur rund jede 16. Offerte die Höchstnote „FFF+“ („hervorragend“). Gut jedes vierte Angebot erhielt ein „sehr gut“ („FFF“) und jeder 22. Testkandidat ein „gut“ („FF+“).

Für fast jeden dritten Tarif reichte es nur zu einem „ausreichend“ („F+“). Insgesamt 20 Produkte kamen über ein „mangelhaft“ („F“) nicht hinaus. Zwei davon bekamen sogar nur ein „ungenügend“ („F-„).

Notenspiegel (Bild: Wichert)

Acht Offerten von sieben Anbietern mit der Höchstnote

Die acht Testkandidaten mit der Bestnote verteilen sich auf sieben Produktgeber. Ein „FFF+“ erhielten laut der Auflistung im Internetangebot von Franke und Bornberg

Die Analysten teilen mit, dass Spitzenprodukte vor allem mit Leistungen ab Pflegegrad 1, einer 100-Prozent-Leistung bei stationärer Pflege ab Pflegegrad 2, Dynamik, Nachversicherungsgarantie und Assistanceleistungen punkteten. An ebendiesen Prüfpunkten scheiterten meistens schwächer bewertete Tarife.

 
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