15.1.2026 – Im Jahr 2024 wurden in Deutschland Mittel zur Wohnungsbaufinanzierung in Höhe von knapp 270 Milliarden Euro ausgereicht. Das entspricht einem Anstieg von rund 16 Prozent. Die Lebensversicherer stellten Mittel in Höhe von 5,6 Milliarden Euro nach 7,8 Milliarden Euro in 2023 zur Verfügung. Deren Marktanteil sank auf 2,1 Prozent. Die Sparkassen konnten ihre Spitzenposition im Markt auf ein Viertel ausbauen. Die Genossenschafts- und die Kreditbanken legten deutlich zu.
Im Jahr 2024 wurden in Deutschland Mittel zur Wohnungsbaufinanzierung in Höhe von 268,6 Milliarden Euro ausgereicht. Das entspricht einem Anstieg von rund 16 Prozent. Nach dem historischen Einbruch um ein Drittel im Jahr 2023 hat sich der Markt also deutlich erholt.
Dies zeigen Berechnungen für das Jahr 2024, die der Verband der privaten Bausparkassen e.V. jetzt veröffentlicht hat.
Nach den auf Angaben der Verbände beziehungsweise Modellrechnungen basierenden Ergebnissen, belegen die Lebensversicherer den vorletzten Platz unter den neun Baufinanzierer-Gruppen. Sie stellten Mittel in Höhe von 5,6 Milliarden Euro zur Verfügung. Im Jahr 2023 waren es noch 7,8 Milliarden Euro. Der Marktanteil sank auf 2,1 Prozent.
Die Gruppe der Bausparkassen, die auch Töchter von Versicherungskonzernen umfasst, verteidigte zwar Rang vier unter den Baufinanzierern. Die Auszahlungen sanken jedoch im Berichtsjahr von 41,7 auf 40 Milliarden Euro. Inzwischen hat sich die Nachfrage allerdings auch vor dem Hintergrund der Entwicklung der Baufinanzierungszinsen auf einem erhöhten Niveau stabilisiert.
Die Sparkassen konnten ihre Spitzenposition im Markt auf ein Viertel (25,8 Prozent) ausbauen. Finanziert wurden Neubau- und Bestandsmaßnahmen im Volumen von 69,3 Milliarden Euro. Die Genossenschaftsbanken legten von 48,7 auf 61,1 Milliarden zu. Ihr Marktanteil beläuft sich auf 22,7 Prozent. Danach folgen Kreditbanken mit 19,7 Prozent.

Zulegen konnten die Realkreditinstitute (private Hypothekenbanken und öffentlich-rechtliche Grundkreditanstalten). Der Anstieg der ausgereichten Mittel von 8,5 auf 10,2 Milliarden Euro entspricht einem Marktanteil von 3,8 Prozent. Die Landesbanken trugen mit 4,7 (Vorjahr: 4,3) Milliarden Euro zur Wohnungsfinanzierung bei, so dass es bei einem Anteil von 1,8 Prozent blieb.
Die Auslandsbanken erhöhten gleichfalls ihr Volumen von 13,5 auf 16,7 Milliarden Euro. Banken mit Sonder-, Förder- und sonstigen zentralen Unterstützungsaufgaben hatten einen Marktanteil von 3,0 Prozent bei Auszahlungen in Höhe von 8,2 Milliarden Euro.
Eine ausführliche Dokumentation der Ergebnisse findet sich im Jahrbuch 2025 des Verbands der Privaten Bausparkassen.
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