20.2.2026
Die R+V Versicherungen haben ihre Leistungsfälle aus dem vergangenen Jahr analysiert und ein Ranking erstellt, welche Bereiche im Privatkundensegment am häufigsten betroffen waren. Demnach stellten Vertragsstreitigkeiten das größte Risiko dar. 25 Prozent der Fälle entfielen 2025 auf diesen Bereich, in dem es etwa um zu lange Kündigungsfristen im Fitnessstudio, verschwiegene Mängel bei einem Gebrauchtwagenverkauf oder überzogene Stromrechnungen geht.
An zweiter Stelle liegen Schadenersatzfälle (Anteil: ein gutes Sechstel). Dabei handelt es sich laut R+V am häufigsten um Streitigkeiten über die Höhe der Unfallkosten nach einem Verkehrsunfall. Dritthäufigste Ursache ist mit 15 Prozent das Arbeitsrecht. In der Regel geht es dabei um unbefriedigende Arbeitszeugnisse oder Kündigungen, wird erläutert.
Dahinter folgen Ordnungswidrigkeiten wie etwa Geschwindigkeitsübertretungen oder Vorfahrtverstöße (zwölf Prozent) und Immobilien (elf Prozent). Spitzenreiter in letztgenanntem Segment sind „die Nebenkostenabrechnungen. Aber auch Mieterhöhungen landen regelmäßig bei unseren Anwälten“, wird Miriam Weidner, Juristin bei der R+V Versicherung, zitiert.












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