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Wir schaffen das nicht!

30.8.2019 – Da scheint doch bei einigen „Experten“ so langsam die Luft im oberen Kämmerchen zu entweichen. Allerorten werden neue Steuern geprüft. Auch wird nicht haltgemacht bei bestehenden Altersvorsorgen, wie zum Beispiel dem Immobilienbesitz.

Jeder, der lesen kann – und einige sollen das auch noch können –, kann wissen, dass er dem sicherheitsorientierten Altersvorsorger in Zeiten von gar keinen bis zu Negativzinsen und ohne Garantien bei einem sichtlich instabilen Aktien- und Anleihemarkt überhaupt nichts anbieten kann.

Es sei denn, dass die ganz besonders klugen Anlageberater eine Pensionskasse finden, die noch nicht ganz insolvent ist, oder einen Schiffseigner, der von TEUS der Vergangenheit träumt, oder einer der ganz jungen Stürmer ins Kundenvertrauen etwas gesagt bekommt vom Cost-Average-Effekt und der 60-Jährigen dann einen Bausparvertrag verkauft mit der Bausparsumme eine Millionen bei 20 Euro Ansparung.

Nein, sind wir nur einmal ehrlich, lassen wir die Kurven der Vergangenheit in der Tasche und verschwinden wieder vom Kunden mit der Ansage, dass wir zurzeit auch nichts kennen können. Ausgenommen vielleicht die geriesterte und gerührte Nahles-Rente.

Für den Anlageberater ist jedoch immer ein Erfolg zu verzeichnen: Er wird auch bei diesem Kunden vom Provisiondeckel nicht erschlagen. Es gilt aus meiner Sicht: Wir schaffen das nicht!

Thomas Oelmann

thomas.oelmann@gmx.com

zum Artikel: „Deutsche wollen lieber freiwillig für das Alter vorsorgen”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Altersvorsorge · Bausparen · Elementarschaden · Immobilie · Pension · Pensionskasse · Provision · Rente · Sozialpartnermodell · Steuern · Verkauf
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