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Warum nicht gleich zum Makler gehen?

15.6.2017 – Wieder einmal beschränkt sich der Leserbriefschreiber nur auf das Kritisieren, anstatt Lösungen anzubieten. Wo sind denn die „Anlageprofis” zu finden? 90 Prozent aller Indexfonds laufen besser als aktives Anlagemengement. Dazu kommen Ausgabeaufschläge und Performence-Kick-backs.

Versicherungsmakler, die eine Lebens-/Rentenversicherung empfehlen, bedienen Kunden, welche ihr Langlebenigkeitsrisiko absichern möchen. Der alteste Mensch auf der Welt ist bisher etwa 120 Jahre alt geworden. Wie sichern man 50 Jahre Rentenbezug ohne ein Rentenversicherer ab? Ich bin gespannt.

Vergessen wird stets, dass nach der Beratung der Kunde zu einem Vermittler geht und dann nochmal Provision über sein Vertrag bezahlt. Warum nicht gleich zum Makler gehen und den Berater außen vor lassen? Weil der unabhängig ist? Warum sollte er die Beratung eigentlich nicht unnötig in die Länge ziehen, um sein Honoar zu sichern?

Versicherungsberater sind genauso vom Geld abhängig, wie alle anderen auch. Man sollte nicht immer so tun, als wäre dem nicht so. Was nehmen Berater eigentlich für die Schadenbearbeitung pro Stunde? Die Makler eben als Serviceleistung erbringen, egal ob ein, zwei oder fünf Schäden pro Jahr anfallen. Egal, ob der Vertrag neu ist oder schon zehn Jahre vorher schadenfrei verlaufen ist.

Ich hoffe übrigens inständig, dass der Staat eines Tages den Begriff „Kanzlei” schützt, damit er nicht mehr zweckentfremdet wereden kann. Schließlich gehört er zum Rechtsanwalt.

Richard Rahl

19richard.rahl@gmail.com

zum Leserbrief: „Vermittler werden nicht für unsinnige Geldanlagen benötigt”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

+Peter Schramm - Gebraucht wird eine das wirkliche Risiko absichernde Rente. mehr ...

Hans-Jürgen Kaschak - IDD schafft eine Zweiklassengesellschaft der Beratung. mehr ...

Schlagwörter zu diesem Artikel
ePa · Gewerbeordnung · Provision · Rente · Versicherungsberater · Versicherungsmakler
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