Schlechte Schadenregulierung provoziert Versicherungsbetrug

19.11.2018 – Ich stelle eine provokante These auf: Schlechte Schadenregulierung provoziert Versicherungsbetrug.

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Konkretes Beispiel: Wenn der Versicherer einen eindeutig versicherten und durch eine Fachwerkstatt bestätigten Schaden, im konkreten Fall: Überspannungsschaden an einem Mainboard eines Notebooks, in der Elektronikversicherung mit fadenscheinigen Ausreden ablehnt (zum Beispiel „kein Blitzschlag” – laut Bedingungen nicht erforderlich, „keine sonstigen Schäden zum Beispiel am Netzteil” – es gibt auch Überspannungsschäden zum Beispiel durch elektrotatische Aufladungen/ Entladungen; und als abschließendes Totschlagargument „das Ding war alt und ist eben einfach kaputt gegangen”), dann beobachtet das der Kunde natürlich mit zunehmender Verärgerung.

Und beim nächsten Mal wird er vor der Schadenmeldung sehr genau in den Bedingungen nachlesen und einen weiteren Schaden entsprechend sicher und „wasserdicht/er” melden, auch wenn da ein wenig Kreativität nötig sein sollte. Klar ist das nicht korrekt. Der Versicherer hat ihn aber dazu motiviert.

Jürgen Ahn

jahn@gmx.de

zum Artikel: „Wettlauf der Versicherungsbetrüger und der Ermittler”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Schadenregulierung · Versicherungsbetrug
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