Realistische Vorstellung der eigenen Lebenserwartung

7.9.2021 – Mit einer Schätzung der Lebenserwartung auf im Mittel 83,4 Jahre liegen die Befragten gar nicht so schlecht. Die aktuelle Periodensterbetafel 2018/20 von DestatisS gibt 40-jährigen Männern 79,7 und Frauen 84,1 Jahre, im Mittel 81,9 Jahre – und 60-Jährigen 81,7 beziehungsweise 85,4 Jahre, im Mittel 83,1 Jahre. Welche offizielle Statistik soll demnach angeblich sogar 87,5 Jahre in Aussicht stellen?

Die individuelle Lebenserwartung ist indes doch ganz unterschiedlich und nicht für jeden gleich. Sie unterscheidet sich nicht nur zwischen Männern und Frauen, sondern auch zwischen den alten und neuen Bundesländern. Ferner bestehen große Abweichungen je nach Einkommensverhältnissen – die unteren Einkommensgruppen leben im Mittel um viele Jahre kürzer als die oberen.

Die Mitglieder der privaten Krankenversicherung leben länger als die der gesetzlichen. Dazu kommen Unterschiede im individuellen Gesundheitszustand, der sich auf die eigene Lebenserwartung auswirkt.

Wer also seine persönliche Lebenserwartung sogar um viele Jahre geringer als den Durchschnittswert einschätzt, muss sie deshalb noch lange nicht unterschätzen. Er hat vielmehr oft eine sehr viel realistischere Vorstellung zu seiner Lebenserwartung, als wenn man ihm weismachen wollte, dass er ebenfalls persönlich mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung aller Männer und Frauen bundesweit zu rechnen hätte.

Bei der persönlichen Rentenbezugsdauer berücksichtigt die offizielle Statistik all die nicht, die ohne Rente vorher sterben.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Artikel: „Mehr als die Hälfte unterschätzt Rentenbezugsdauer”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Gesundheitsreform · Lebenserwartung · Private Krankenversicherung · Rente
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