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Provisionssätze wurden bereits auf ein vertretbares Maß reduziert

28.3.2019 – Eine Branche hat sich selbst über Jahrzehnte durch Exzesse angreifbar gemacht. Daraus kocht dann die Politik – hier das Bundesministerium der Finanzen (BMF) – ein populistisches Süppchen.

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Völlig unbeachtet bleiben die Beschwerdestatistiken über Versicherungs-Vermittlung, deren positiver Verlauf in den letzten Jahren leider ungenügend – weil fast ausschließlich über die Fachpresse – publiziert wurde. Stattdessen findet in der allgemeinen Berichterstattung die oft überzogene und einseitige Verunglimpfung unserer Branche viel Resonanz. Dass das BMF unter der Leitung eines SPD-Ministers auf diesen Zug springt, soll wohl „Verbraucherschutz” signalisieren.

Wir Makler und Maklerinnen unterliegen – und ich begrüße das ausdrücklich – einer fortschreitenden Reglementierung. Weiterbildung, Produktvielfalt, Digitalisierung und DSGVO erfordern massiven Mehraufwand. Die Provisionssätze sind gleich geblieben und haben sich im Lebens- und Krankenversicherungs-Geschäft durch bereits getroffene Maßnahmen auf ein vertretbares Maß reduziert.

Das BMF wäre gut beraten, einmal Gedanken zur Begrenzung von Vorstandseinkommen, Anrechnung von Abgeordneten-Zusatzeinkommen bei den Diäten, höhere Besteuerung von Kapitalerträgen, Vermögenssteuer, allgemeinen Beitragspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung und Krankenversicherung und vieles anderes mehr zu entwickeln.

Stattdessen stürzt man sich auf eine Berufsgruppe, die keine einflussreichen Interessenvertretungen hat und leider von den Versicherungskonzernen kaum Unterstützung findet. Denen ist nämlich Internetmassenverkauf ohnehin wichtiger als umfangreiche Kundenberatung.

Gabriele Fenner

gabriele.fenner@vsmp.de

zum Artikel: „Finanzministerium will doch den Provisionsdeckel”.

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