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Lieber um eine einheitliche Erstattungspraxis kümmern

24.7.2019 – Die Empfehlung der Patientenbeauftragten ist doch ein alter Hut. Man kann fast den Eindruck bekommen, als müsse sie die Urlaubszeit zum Anlass nehmen, ihre Daseinsberechtigung zu untermauern.

Wer ins Ausland – und wenn es nur nach Österreich ist – reist, weiß, dass eine Auslansreise-Krankenversicherung notwendig ist, weil auch dort beim Arzt gilt: Nur Bares ist Wahres! Für Nicht-Österreicher natürlich.

Statt längst bekannte Empfehlungen abzugeben, könnte sich unsere Regierung doch mal darum kümmern, dass es in Europa eine einheitliche Erstattungspraxis für alle Bürger in jedem EU-Land nach deutschem Vorbild gibt, also bargeldunabhängig. Es kann nicht sein, dass ich als Deutsche in Frankreich Vorkasse beim Arzt leisten muss und der Franzose weder in seinem Land, noch in Deutschland.

In Sachen Heilbehandlung und Gesundheit von Menschen kann es keine nationale Souveränität geben innerhalb der EU und schon gar kein Flickenteppich. Hier muss vereinheitlicht werden statt dem Landwirt EU-weit vorzuschreiben, wie lang seine Gurken sein müssen.

Nicola Kerler

kerlerversmakler@t-online.de

zum Artikel: „Bundesregierung empfiehlt private Reise-Krankenversicherung”.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Gesundheitsreform · Reise-Krankenversicherung · Reiseversicherung
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