Eher ein Beratungs- als ein Produktversagen

1.3.2019 – Das Problem der KLV ist das alte – und damit genau genommen eher ein Beratungs- als ein Produktversagen: Wenn der dritte Schritt (= KLV-Abschluss) vor dem ersten (= Organisation/ Strukturierung der Finanzen) gemacht wird, bleibt nicht aus, dass die KLV früher oder später storniert wird.

WERBUNG

Es muss bei diesem Produkt einfach sichergestellt sein, dass es durchgehalten wird, sonst entfalten sich die Nachteile mit voller Wucht. In diesem Punkt liegen der Bund der Versicherten und auch sonstige Verbraucherschützer immer noch richtig.

Gleichwohl würde ich mir wünschen, dass auch sie mehr das Beratungsverschulden in den Blick nehmen. Meine Hoffnung liegt unter anderem in der langfristigen Wirkung von Initiativen wie dem Arbeitskreis Beratungsprozesse oder der neuen DIN 77230. Produkte, die auf Basis einer soliden Analyse und Beratung gar nicht erst verkauft werden, können auch nicht teuer aufgelöst werden.

Marco Habschick

marco.habschick@eversjung.de

zum Leserbrief: „Enormer Bedarf in der kurz- und langfristigen Finanzberatung”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Verbraucherschutz · Verkauf
WERBUNG
WERBUNG
Mehr Umsatz durch professionelle Kundenpflege

Ob Kundenzeitung, Homepage oder Newsletter – durch regelmäßige Fachinformationen bieten Sie Ihren Kunden echten Nutzen.
Sie haben keine Zeit dafür? Die Autoren des VersicherungsJournals nehmen Ihnen das Schreiben ab.

Jetzt auch für Ihren Social Media Auftritt.

Eine Leseprobe und mehr Informationen finden Sie hier...

VersicherungsJournal in Social Media

Besuchen Sie das VersicherungsJournal auch in den sozialen Medien:

  • Facebook – Ausgewähltes für den Vertrieb
  • Twitter – alle Nachrichten von VersicherungsJournal.de
  • Xing – über den Verlag
  • Xing News – Ausgewähltes zu Karriere und Unternehmen
  • Youtube – Hintergründe zum Buchprogramm
weitere Leserbriefe
2.3.2019 – Merten Larisch zum Leserbrief „Enormer Bedarf in der kurz- und langfristigen Finanzberatung” mehr ...
WERBUNG