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DSGVO: Ein Gespenst geht um in Europa

9.7.2018 – Zum Risiko Nummer eins: Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen: Hilfe, ein Gespenst geht um in Europa. Die neue Datenschutz-Grundverordnung füllt Ordner um Ordner im Büro. Von allen Seiten der befreundeten Unternehmungen versichert man mir, dass man mich eigentlich gar nicht kennt (manche sogar ohne Anrede), aber gleichwohl mit meinen Daten ordentlich umgeht und sie vernichtet, wenn ich das will oder in zehn Jahren.

Oma Müller und Opa Müller (beide 91 Jahre) sind besorgt, dass sie die zehn Jahre Löschungsdatum nicht erreichen und verlangen die sofortige Löschung und ob das auch für die Grabsteininschrift gilt?

Es geht das Gerücht, dass neue Lehrstühle an den Hochschulen geschaffen werden mit Abschlüssen wie Rechtsanwalt für Abmahnungswesen für „Datenrechtliche Verstöße“. Mails mit Hinweisen zum Termin für das nächste Firmenessen kommen verschlüsselt und mancher Kunde, besonders aus dem Lehrerbereich, macht sich Sorgen, dass er mir vor 25 Jahren die Gesundheitsfragen beantwortet hat.

Und so schreiben wir uns alle kreuz und die quer, was wir uns antun wollen oder auch nicht und was unsere Pflichten sind oder auch nicht, und ich verspreche, dass ich im baldigen Ruhestand beginne, mir das alles auch durchzulesen und vielleicht eine Enzyklopädie zu erstellen – natürlich mit dem Hinweis der Löschung in zehn Jahren, wenn keine anderen Gesetze dagegen stehen. Aber das Kapitel der gegenstehenden Gesetze im speziellen Fall hat mir noch keiner in der jeweiligen Konsequenz erläutern können.

Thomas Oelmann

thomas.oelmann@gmx.com

zum Artikel: „Jedes dritte Unternehmen Opfer von Wirtschaftskriminellen”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

+Peter Schramm - Viele Anbieter können ihrer Verpflichtung nicht ohne Aufwand nachkommen. mehr ...

Thomas Oelmann - Datenwahnschutz untergräbt jeglichen unternehmerischen Geist. mehr ...

Peter Schramm - DSGVO wird auch keine Ausweichtechnologie ungeregelt lassen. mehr ...

Schlagwörter zu diesem Artikel
Datenschutz · Gesundheitsreform
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