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Corporate Media Responsibility – Weckruf an die Werbebranche

21.9.2017 – Nichts Geringeres als ein Umdenken der Werbebranche fordert die Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel. Sie warnt vor einer Verödung der Medienlandschaft und vor der Begünstigung sogenannter „Fake News“. Vom umsichtigen Einsatz ihrer Budgets profitieren Werbende auch bei der Werbewirkung.

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Im Interview mit dem Handelsblatt mahnt Julia Jäkel das Hinterfragen der Verteilung von Werbebudgets an. Dazu heißt es in einem ergänzenden Artikel: „Überspitzt formuliert: Versickern Milliarden in den Fake-News-geschüttelten sozialen Netzwerken, während die etablierte Medienlandschaft allmählich verödet?“

Jäkel wies auf den enormen medialen Einfluss sozialer Medien, beispielsweise von Facebook mit seinen beinahe zwei Milliarden Nutzern, hin: „Ich möchte nicht, dass wir uns in einigen Jahren fragen, was aus den kritischen Medien geworden ist“, sagte sie.

Corporate Media Responsibility für unabhängige Presse

Mit einer „Corporate Media Responsibility“ würden Firmen sich zu unabhängigen Medien bekennen und gleichzeitig von Fake News abgrenzen.

Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) und der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) befürworten den Vorstoß Jäkels. Umschreibt er doch eine Sorge, die Verlage und Journalisten gleichermaßen umtreibt: Die Diskrepanz zwischen der erwarteten Qualität journalistischer Arbeit auf der einen Seite und der (zum Teil fehlenden) Bereitschaft, diese zu finanzieren, auf der anderen Seite.

Gesetzliche Ungleichbehandlung in der Kritik

Zustimmung kommt auch von ganz woanders. Wolfram Winter, Professor für Medienwirtschaft an der Privatuniversität Macromedia in München, weist im Handelsblatt auf eine Schieflage zum Nachteil der Medienwirtschaft und das hilflose (Nicht-)Reagieren der Politik hin: „Die Medienunternehmen sind in hohem Maß vom Gesetzgeber reguliert. Daran muss sich jeder im Markt halten. Doch Google, Facebook & Co. fallen nicht unter die Regulierung. Eine Gleichbehandlung ist längst überfällig.“

Geteiltes Echo aus der Werbebranche

Von Werbeagenturen sind unterschiedliche Kommentare zu lesen. So wird zwar das Werbeumfeld als wichtiges Maß für den Wert einer Werbung gesehen und die Qualität eines Mediums in den Vordergrund gestellt. Gleichzeitig wird betont, dass sich die Investitionen in Werbung auch für die Unternehmen rechnen müssten. Eine Verteilung von Budgets unter ethischen Aspekten wäre nicht realisierbar.

Kluge Medienauswahl für positive Werbewirkung

Keinen Widerspruch zwischen der Medienauswahl nach Qualität einerseits und einer lohnenswerten Investition in Werbung andererseits sieht Joachim Netz, Director Research bei der MediaAnalyzer Software & Research GmbH, ein auf Werbewirkung spezialisiertes Unternehmen mit Sitz in Hamburg und New York.

Zum aktuellen Thema schreibt er: „Eine Orientierung rein an der (theoretischen) Erreichbarkeit der Zielgruppe ist überholt. Die Wirksamkeit des Trägermediums insgesamt gesehen ist es, die entscheidet. Und hier haben Qualitätsmedien mehrere Vorteile gegenüber ihrer, Entschuldigung, ‚billigen Konkurrenz‘.“

MediaAnalyzer Software & Research GmbH
Bild: MediaAnalyzer Software & Research GmbH

Er begründet seine Auffassung zum einen mit Involvement. Der Konsument einer hochwertigen Quelle bringe ihr Wertschätzung entgegen. Und diese wirke ebenso gegenüber der darin platzierten Werbung. Zum anderen hätten Qualitätsmedien auch in puncto Aufmerksamkeit zumeist Vorteile. Denn in dem seriösen und ruhigen Umfeld sei mehr Raum für die Wahrnehmung der Werbung.

„Insgesamt gesehen“, schreibt Netz weiter, „spricht also aus unserer Sicht einiges dafür, Qualitätsmedien nicht nur aus gesellschaftlichen Gründen, sondern auch im Sinne eines wirkungsstarken Marketings als zentralen Teil im Mediamix zu berücksichtigen.“

VersicherungsJournal steht für Qualität

Allen Werbenden, die sich für das VersicherungsJournal als Trägermedium entscheiden, bedankt sich der Verlag an dieser Stelle ausdrücklich. Die aktuellen Verlautbarungen bestätigen einmal mehr die Richtigkeit dieser Wahl. Und sie bestärken das VersicherungsJournal, seine Strategie fortzuführen. Dazu gehören unter anderem:

  • unabhängige Berichterstattung nach journalistischen Grundsätzen,
  • klare Trennung von werblichen und redaktionellen Inhalten,
  • unaufdringliche Werbung für die freiwillige Entscheidung des Lesers.

Unternehmen, die sich für die Werbemöglichkeiten im VersicherungsJournal interessieren, finden Informationen in den Mediadaten. Ansprechpartnerin für Wünsche und Fragen dazu ist:

Simona Salzburg
Vertriebsleiterin
Telefon +49 (0)30 72019729
E-Mail s.salzburg@versicherungsjournal.de

TIPP: VersicherungsJournal ist Sieger in Qualität und Reichweite. Mehr dazu...

Schlagwörter zu diesem Artikel
Gewerbeordnung · Marketing · Regulierung · Social Media · Strategie · Werbung · Zielgruppe
 
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