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Welchen Stellenwert Softwareunterstützung für Makler hat

6.6.2019 – Drei von vier unabhängigen Versicherungs-Vermittlern nutzen ein Maklerverwaltungs-Programm (MVP), fünf von sechs eine Vergleichssoftware. Bei den MVP überwiegt die Nutzung einer kostenpflichtigen Lizenz. Bei den Vergleichsprogrammen dominiert die kostenfreie Nutzung über einen Pool oder Verbund. Dies zeigen die Asscompact Trends II/2019.

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Mehr als jeder vierte unabhängige Versicherungsvermittler nutzt derzeit kein Maklerverwaltungs-Programm (MVP) und mehr als jeder Sechste greift nicht auf ein Vergleichsprogramm zurück. Dies sind zentrale Ergebnisse der Asscompact Trends II/2019, die im Sonderthema das „Arbeiten mit MVPs, Vergleichern und Pools“ unter die Lupe genommen hat.

Die Studienreihe wird quartalsweise von der BBG Betriebsberatungs GmbH und der IVV Institut für Versicherungsvertrieb Beratungsgesellschaft mbH durchgeführt. Die Nettostichprobengröße wird mit 427 Versicherungsmaklern und Mehrfachvertretern angegeben. Durchgeführt wurde die Befragung im April.

Weit verbreitet

Allerdings sind Vergleichs- und Maklerverwaltungs-Programme aus dem Praxisalltag der Versicherungsvermittler nicht mehr wegzudenken. Denn auf der anderen Seite sind nach eigenem Bekunden 72 Prozent Nutzer eines MVP und 84 Prozent Nutzer eines Vergleichsprogramms.

Bei der Nutzungsform zeigen sich große Unterschiede. So greift mehr als jeder zweite MVP-Nutzer auf eine kostenpflichtige Lizenz eines Softwarehauses zurück. Fast vier von zehn Vermittlern arbeiten mit einer kostenfreien Version eines Maklerpools oder -verbunds.

Genau andersherum verhält es sich bei der Vergleichssoftware. Hier kommt die kostenfreie Nutzung über einen Pool oder Verbund mit drei Vierteln auf einen mehr als doppelt so großen Anteil wie die kostenpflichtige Lizenz eines Vergleichsprogramms (gut ein Drittel Anteil). Mehrfachnennungen waren möglich.

Weitere Ergebnisse: Gut jeder sechste Befragte nutzt eine Vergleichssoftware, jeweils rund jeder Dritte zwei oder drei Programme. Während bei 47 Prozent der Vermittler MVP und Vergleichssoftware in einem Programm kombiniert sind, verwenden 53 Prozent beide getrennt voneinander.

Zunehmende Relevanz

Im Rahmen der Studie wurde auch nach der Relevanz von Maklerverwaltungs- und Vergleichsprogrammen gefragt. Spielten MVPs aus heutiger Sicht betrachtet vor fünf Jahren nur für 41,5 Prozent eine „(sehr) große“ Rolle, so gilt dies aktuell bereits für 75,5 Prozent. In fünf Jahren wird es nach Einschätzung der Befragten sogar für 86,4 Prozent so sein.

Ein ähnliches Bild zeigt sich auch bei der Vergleichssoftware. Diese hatte vor fünf Jahren für 51 Prozent eine „(sehr) große“ Bedeutung. Aktuell ist dies für 76,8 Prozent zutreffend, in fünf Jahren sogar für 82,1 Prozent.

Hauptgründe für die Auswahl (Bild: Wichert)

Hauptgrund Benutzerfreundlichkeit

Hauptgrund für die Auswahl eines MVP ist die Benutzerfreundlichkeit, wie mehr als neun von zehn Vermittlern angaben. Drei von vier Befragten nannten hier eine hohe Funktionalität, annähernd zwei von drei Vermittlern die Unabhängigkeit des Softwareanbieters. Für rund sechs von zehn Befragten ist auch wichtig, dass der Datenimport oder die Datenmigration vorhandener Kundendaten einfach vonstattengeht.

Auch bei der Entscheidung für eine Vergleichssoftware achten die unabhängigen Vermittler in erster Linie auf die Benutzerfreundlichkeit (85,5 Prozent). Ebenfalls gesteigerten Wert wird auf „Genauigkeit, Korrektheit, Validität der Ergebnisse“ (Anteil: drei Viertel) und „Ermittlung bestes Preis-Leistungs-Verhältnis“ (zwei Drittel Anteil) gelegt. Auch hier ist die Unabhängigkeit des Programmanbieters von großer Bedeutung. Dies gab mehr als die Hälfte an.

Hauptgründe für die Auswahl (Bild: Wichert)

Kritische Beobachtung der Marktentwicklung

Der aktuellen Oligopolisierung des Marktes (VersicherungsJournal 29.5.2019, 7.11.2018, 30.11.2017) steht eine große Mehrheit skeptisch gegenüber. So stimmten jeweils drei von vier Vermittlern den beiden folgenden Aussagen zu:

  • Grundsätzlich ist es mir sehr wichtig, dass die Softwareanbieter im Bereich der MVPs und Vergleicher unabhängig sind.
  • Grundsätzlich sehe ich es kritisch, wenn sich der Markt in Richtung eines Oligopols entwickelt und wenige Anbieter eine hohe Marktmacht auf sich vereinen.

Der 170-seitige Berichtsband kann für 1.547 Euro inklusive Mehrwertsteuer (Preisnachlass bei Jahresabonnement) bei Florian Stasch per E-Mail oder per Telefon unter 0921 7575838 bestellt werden.

 
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