Leben absichern zum günstigen Preis

25.4.2019 – Die Versicherer Basler und Dialog haben jeweils eine neue Generation von Risikotarifen lanciert. Swiss Life kommt mit einem neuen Tarif für die Unterstützungskasse auf den Markt, die Inter mit einer Basisrente und die Alte Leipziger mit einer Anlage für Einmalbeiträge.

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Die Basler Lebensversicherungs-AG hat bei ihrer neuen Risiko-Lebensversicherung das Merkmal „Zehn Jahre Nichtraucher“ eingeführt. Damit erhalten langjährige Nichtraucher günstigere Prämien. Reduzierte Prämien erhalten Akademiker und kaufmännische Berufe, aber auch soziale Berufe wie beispielsweise Krankenpfleger und -schwestern, Erziehende und Hausmänner und -frauen.

Die Leistungsspektren der Tarife „RKS“ (Risiko-Lebensversicherung mit konstanter Summe) und „RFS“ (Risiko-Lebensversicherung mit fallender Summe) wurden laut Anbieter auf das Wesentliche zugeschnitten. Sie beinhalten die Todesfallleistung, den vorläufigen Versicherungs- und den Inflationsschutz sowie eine Nachversicherungs-Garantie bei bestimmten Ereignissen.

Premiumvariante

Die „Basler RisikoVersicherung Premium“ (RKP) bietet zudem die vorgezogene Todesfallleistung, eine Soforthilfe und Verlängerungsoption sowie erweiterte Nachversicherungs-Garantien (bei zehn zusätzlichen Lebensereignissen und zum sechsten und elften Versicherungsjahr ohne bestimmtes Lebensereignis).

Die Premiumvariante hat zudem einen Baubonus. Das heißt, wenn die versicherte Person höchstens neun Monate vor ihrem Tod eine selbstgenutzte Immobilie erworben hat, zahlt die Basler zusätzlich zehn Prozent der Versicherungssumme (höchstens 30.000 Euro).

Wie bei der vorherigen Tarifgeneration, besteht ein Partnervorteil. Für junge Leute bis zum Alter 39 Jahren gibt es einen Spezialantrag mit reduzierten Gesundheitsfragen.

Ohne Motorradfahrer

Mit ihrem neuen „Basic“-Tarif in der Risiko-Lebensversicherung „Risk-vario“ will die Dialog Lebensversicherungs-AG preissensiblere Zielgruppen ansprechen, die Wert auf eine reine Todesfallabsicherung zu einem günstigen Preis legen. Es handelt sich um einen Tarif ohne Zusatzoptionen, der aber alle wesentlichen Leistungsmerkmale aus dem Standardbedingungswerk enthält.

Drei Beitragszahlungsvarianten – laufend, gegen Einmalbeitrag und risikoadäquat – stehen zur Auswahl. Sie können mit sechs verschiedenen Summenverläufen kombiniert werden: konstant, linear fallend, annuitätisch fallend (zum Beispiel exakt an den Verlauf einer Baufinanzierung angepasst), völlig frei wählbar, Zeitrente sowie Sparplanabsicherung.

Alle Aktivitäten im Freizeitsport sind, bis auf Motorradfahren, eingeschlossen. Möglich ist auch die Kombination mit dem „Vitality-Programm“ der Generali Deutschland AG, das gesundheitsbewusstes Verhalten der Versicherten fördert und belohnt (VersicherungsJournal 8.2.2018).

Flexible Basisrente

Die Inter Lebensversicherung AG hat ihr Portfolio um eine Basisrente ergänzt, die ähnlich der 2016 eingeführten Privatrente „Inter MeinLeben“ (VersicherungsJournal 10.1.2017) funktioniert. Bei der Basisrente „MeinLeben“ können die Beiträge individuell zwischen klassischem Deckungskapital und Fondsanlage aufgeteilt werden. Bei Bedarf kann komplett im Deckungskapital angelegt werden. Ein Zurück in Fonds ist ebenso möglich.

Es gibt ein Anlaufmanagement für Einmalbeiträge und Zuzahlungen, einen Strategieassistent, der auf Wunsch die Anlageaufteilung ausgleicht, sowie ein Ablaufmanagement. Flexibel ist auch die Beitragszahlung: Erhöhen, Reduzieren, Pausieren bis zu 36 Monate ohne Grund sind möglich. Zwischen 62 und 85 Jahren kann aus drei Varianten eine Rente gewählt werden.

Variante in der U-Kasse

Die Swiss Life Deutschland erweitert ihre „Maximo“-Familie in der betrieblichen Altersversorgung (bAV) (VersicherungsJournal 6.4.2017) um die für die Unterstützungskasse gedachten Produktlinien „Swiss Life Maximo“ und „Swiss Life Maximo Kompakt“. Damit können sich Kunden nun auch in der Unterstützungskasse für eine 80-prozentige Beitragsgarantie entscheiden.

Die Swiss Life Unterstützungskasse e.V. ist eine rechtlich selbstständige Versorgungseinrichtung, die allen Unternehmen offensteht und als von der Körperschaftsteuer befreite Kasse anerkannt ist. Nach Unternehmensangaben führen aktuell über 5.000 Firmen ihre bAV für mehr als 28.000 Mitarbeiter über diese Einrichtung durch.

Alternative zum Fondsdepot

Die neue fondsgebundene Rentenversicherung „AL_FlexInvest“ der Alten Leipziger Lebensversicherung a.G. soll für Anlagen von Einmalbeiträgen eine Alternative zum klassischen Fondsdepot sein.

Beträge ab 20.000 Euro können in eine große Auswahl an Fonds, auch in ETFs und institutionelle Anteilsklassen, investiert werden. Ausgabeaufschläge und Abgeltungssteuer bei Fondswechsel entfallen. Die Lösung enthält Sicherheitsbausteine wie die intelligente Anlagesteuerung IAS zur Begrenzung der Volatilität im Fondsvermögen.

Der Kunde kann jederzeit Kapital entnehmen oder Zuzahlungen leisten. Er entscheidet auch, wann und in welcher Höhe die regelmäßige Auszahlung beginnen soll. Erst mit spätestens 90 Jahren muss der Kunde entscheiden, ob ihm das Fondsvermögen als Gesamtbetrag ausgezahlt werden soll oder ob er lieber eine lebenslange Rente beziehen möchte.

 
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