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Erweiterungen im BU-Schutz und ein neues Versorgungswerk

14.7.2020 – Die Klinikrente hat ihre branchenspezifische Berufsunfähigkeits- (BU-) Versicherung für Ärzte überarbeitet. Die Gothaer hat ihre SBU-Tarife um einige Leistungen wie die Soforthilfe bei Krebs ergänzt, die LV 1871 ihre BU-Versicherung um ein Präventionsangebot. Die Branchenverbände der Verkehrswirtschaft bringen ein eigenes Versorgungswerk auf den Weg.

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Das Versorgungswerk Klinikrente hat seine „KlinikRente.BU“ überarbeitet. Human- und Zahnmedizinstudenten ab dem zehnten Fachsemester sowie alle Ärzte und Zahnärzte werden nun pauschal mit einer Berufsunfähigkeits- (BU-) Rente von maximal 2.000 Euro im Monat abgesichert.

Das Risiko teilt sich ein Konsortium unter Federführung der Swiss Life AG Niederlassung für Deutschland, dem die Allianz Lebensversicherungs-AG und die R+V-Gruppe angehören.

Klinikrente: Verzicht auf Umorganisation

Ansprüche aus den berufsständischen Versorgungswerken werden bei Ärzten und Zahnärzten hinsichtlich der maximalen BU-Absicherungshöhe erst ab einer Absicherung von 42.000 Euro BU-Rente pro Jahr angerechnet.

Es gibt höhere Absicherungs-Möglichkeiten bei Praxisübernahme und Neugründung. Der Katalog an Nachversicherungs-Garantie-Anlässen (NVG) für Ärzte und Zahnärzte enthält unter anderem die Praxisfinanzierung oder Approbation in einem ärztlichen Beruf.

Die Leistung wird bei einer Berufsunfähigkeit von 50 Prozent ausgezahlt. Es gibt keine abstrakte Verweisung auf andere Tätigkeiten. Der Verzicht auf Umorganisation wurde speziell für selbstständige niedergelassene Ärzte in einer Einzelpraxis, Praxisgemeinschaften und Gemeinschaftspraxen erweitert. Eine Rückgabe der Approbation ist im BU-Fall nicht erforderlich.

Die Infektionsklausel leistet bei teilweisem behördlichen Tätigkeitsverbot oder bei teilweiser Einschränkung der Fähigkeit zur Ausübung der beruflichen Tätigkeit durch einen Hygieneplan.

LV 1871 stärkt Prävention für die psychische Gesundheit

Die Lebensversicherung von 1871 a. G. München führt bei ihrer Berufsunfähigkeits-Versicherung ein Präventionsangebot für mentale Gesundheit ein. Psychische Probleme sind aktuell die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Die LV 1871 kann im Durchschnitt ein Drittel der gemeldeten Leistungsfälle auf psychische Erkrankungen zurückführen.

Für das Präventionsangebot zur mentalen Gesundheit setzt der Versicherer auf die digitale Plattform von Instahelp, die psychologische Onlineberatung durch universitär ausgebildete Psychologen anbietet. Die Beratung ist per Video- oder Audiotelefonie sowie als Chat verfügbar und kann auch abends und am Wochenende genutzt werden.

Soforthilfe, Verlängerungsoption und Besserstellung

Alle selbstständigen Berufsunfähigkeits-Versicherungen (SBU) der Gothaer Lebensversicherung AG haben seit Anfang Juli eine Besserstellungsklausel bei Veränderung des Berufes. Damit können die Versicherten bei beruflichen Veränderungen prüfen lassen, ob der neue Beruf günstiger eingestuft wird. Eine Schlechterstellung ist ausgeschlossen.

Neu ist zudem die Verlängerungsoption ohne erneute Gesundheitsprüfung bei Ausweitung der gesetzlichen Lebensarbeitszeit. Aufgrund von Anpassungen im sozialen Gesetzbuch wurde die Pflegedefinition angepasst.

Die vereinbarte Rente ist danach fällig, wenn vier von neun der in den Allgemeinen Versicherungs-Bedingungen formulierten Verrichtungen des täglichen Lebens nicht mehr selbständig ohne fremde Hilfe ausgeübt werden können. Das entspricht etwa Pflegegrad zwei.

Die Tarife „SBU Premium“ und „SBU Invest“ wurden um eine Krebsklausel erweitert. Danach erhält der Versicherte nach einer bestätigten Krebsdiagnose sofort für die nächsten 18 Monate die vereinbarte Rentenleistung ausbezahlt. Die Prüfung einer Berufsunfähigkeit entfällt in diesem Fall.

Neues Versorgungswerk für Spediteure & Co.

Die „MobilitätsRente“ ist das neue Versorgungswerk der Branchenverbände der Verkehrswirtschaft. Risikoträger sind der Allianz Konzern und die R+V-Gruppe. Das „Versorgungswerk der Verkehrswirtschaft e.V. (VVW)“ bündelt die bisherigen Einzelaktivitäten der Verkehrsverbände zur sozialen Absicherung der Beschäftigten in den Bereichen Spedition und Logistik, Lagerhaltung, Güterverkehr, Entsorgung und Personenbeförderung.

Im VVW werden wie bisher die Wege Direktversicherung, Pensionszusage und Unterstützungskasse für die Altersvorsorge als Ergänzung zur gesetzlichen Rentenversicherung angeboten, neu hinzu kommen Zeitwertkonten, eine Unfallversicherung und die betriebliche Krankenversicherung.

Es gibt arbeitnehmer- und arbeitgeberfinanzierte Lösungen. Die in den Versorgungswerken TSL und SVL bereits bestehenden Altersvorsorgeverträge werden ohne Nachteile für die Beschäftigten unverändert fortgeführt.

Träger sind der DSLV Bundesverband Spedition und Logistik e.V., der Bundesverband Möbelspedition und Logistik e.V. (AMÖ), der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V. (BDO), der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V., der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik e.V. (BWVL) sowie die Bundes-Zentralgenossenschaft Straßenverkehr eG (SVG).

 
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