Bund verlängert Staatsgarantie für Terrorversicherer

14.11.2019

Das Bundesministerium der Finanzen hat die Staatsgarantie für die Extremus Versicherungs-AG bis zum 31. Dezember 2022 verlängert, die Haftungssumme aber erneut gekürzt. Der Terrorversicherer deckt auf Basis der verlängerten Staatsgarantie von 6,48 (7,5) Milliarden Euro durch Terrorschäden ausgelöste Sach- und Ertragsausfallschäden der deutschen Wirtschaft bis zu einer Gesamthöhe von neun (zehn) Milliarden Euro.

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Die 2002 im Gefolge der Anschläge vom 11. September 2001 gegründete Spezialversicherer versichert Schäden an Gebäuden, Einrichtungen und Vorräten, die durch einen in Deutschland begangenen Terrorakt entstanden sind, sowie daraus resultierende Betriebsunterbrechungs-Schäden. Gezeichnet werden nur Risiken ab einer Gesamtversicherungs-Summe von 25 Millionen Euro (Sach- und/oder Betriebsunterbrechungs-Versicherung).

Unterhalb dieser Grenze können Terrorschäden in der klassischen Feuerversicherung gedeckt werden. Als Jahres-Höchstentschädigung stehen pro Unternehmen beziehungsweise pro Konzern bei der Brancheninitiative Extremus 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung.

Vor dem Hintergrund der jüngsten Terroranschläge sei von einer unverminderten – tendenziell zunehmenden – Bedrohungslage auszugehen, wird mitgeteilt. Die Bundesregierung halte mit der Verlängerung der Staatsgarantie eine wichtige Rahmenbedingung aufrecht, um die Stellung der Bundesrepublik Deutschland als attraktiver und führender Wirtschafts- und Investitionsstandort im internationalen Wettbewerb zu sichern.

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