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BCA baut das Versicherungsgeschäft aus

17.7.2020 – Der BCA-Konzern steigerte im Jahr 2019 die Umsatzerlöse um acht Prozent auf über 55 Millionen Euro. Dazu trug das Versicherungssegment mit einem Provisionserlösanstieg von 11,4 Prozent auf 18,39 Millionen Euro bei. In Leben wurde durch die betriebliche Altersversorgung ein Plus von 26,5 Prozent erreicht . Insbesondere durch den Zukauf der defizitären Asuro wurden sowohl ein negatives Betriebsergebnis nach Steuern als auch ein fast doppelt so hoher Bilanzverlust ausgewiesen. Den Start ins Jahr 2020 bezeichnet der BCA-Vorstand als hervorragend. Auch in den Monaten März und April lagen die Ergebnisse über den von der Coronakrise geprägten Erwartungen.

„Wir haben ein schönes zweistelliges Wachstum“, stellte Rolf Schünemann, Vorstandsvorsitzender der BCA AG, bereits Mitte Februar zur Geschäftsentwicklung 2019 fest. Diese sei insbesondere vom Versicherungsbereich in allen Sparten getragen worden (VersicherungsJournal 21.2.2020). Der jetzt veröffentlichte Geschäftsbericht bestätigt die Aussage für den Versicherungsbereich.

Versicherungsbereich wächst zweistellig

Der Konzern, zu dem die 100-prozentigen Töchter BCA Versicherungs-Vermittlungsservice GmbH, BfV Bank für Vermögen AG und Carat Fonds Service AG gehören, steigerte die Umsatzerlöse um 4,11 Millionen Euro auf 55,29 Millionen Euro oder acht Prozent.

Dazu trug das Versicherungssegment mit einem Provisionserlösanstieg von 11,4 Prozent auf 18,39 Millionen Euro bei. Ursächlich hierfür waren das Wachstum im Kompositbereich (+4,9 Prozent) sowie eine hohe Steigerungsrate in der Lebensversicherungs-Sparte (+26,5 Prozent) insbesondere durch die betriebliche Altersvorsorge. Kranken blieb im Vergleich zum Vorjahr mit +0,2 Prozent fast unverändert.

Die Erlöse im Investmentbereich wuchsen um 4,8 Prozent auf 34,62 Millionen Euro. Im Jahr 2019 flossen netto mehr als 500 Millionen Euro zu. Der Konzerngesamtbestand (Assets under Administration) betrug zum Jahresende 5,4 (Vorjahr: 4,5) Milliarden Euro.

Zukauf der Asuro verhagelt die Ergebnisse

Rückwirkend zum 1. Januar 2019 hatte die BCA die Frankfurter Asuro GmbH zu 100 Prozent gekauft (13.2.2019). Durch die im Jahr 2015 gegründete IT-Schmiede wurden die Entwicklerkapazitäten ausgebaut. Asuro wird als eigenständige Marke mit eigenem Geschäftsmodell weitergeführt und ist erstmals in den Zahlen 2019 enthalten.

Die defizitäre Asuro und höhere Investitionen beeinflussten das Jahresergebnis entscheidend. So stieg der Personalaufwand von 5,73 auf 6,83 Millionen Euro (+19,2 Prozent) und der Sachaufwand von 4,67 auf 5,16 Millionen Euro (+10,6 Prozent). Der Verlust nach Steuern beläuft sich auf 745.107 Euro nach einem Vorjahresgewinn nach Steuern von 322.881 Euro.

Durch den gleichfalls von knapp 1,6 auf über 1,7 Millionen Euro gestiegenen Verlustvortrag aus dem Vorjahr hat sich der Bilanzverlust der BCA mit rund 2,49 (1,28) Millionen Euro fast verdoppelt. Das Eigenkapital verringerte sich auf 6,74 (7,21) Millionen Euro.

Kennzahlen (Bild: BCA)
Kennzahlen des Konzerns (Bild: BCA)

Gute Rahmenbedingungen für weiteres BCA-Wachstum

Die Ergebnisse erläuterte Vorstandsvorsitzender Schünemann im Rahmen einer Presseinformation: „Die erfreulichen Geschäftsergebnisse verdeutlichen, dass wir im Zuge unserer nochmals aufgestockten Investitionen in Infrastruktur und Digitalisierung viel Positives für unsere Makler haben bewirken können.“

Der Kauf von Asuro mitsamt dahinter stehenden zusätzlichen Entwicklerkapazitäten habe zur Festigung der starken Marktpositionierung beigetragen. Es seien hervorragende Rahmenbedingungen geschaffen worden, um die Wachstumspotenziale besser ausschöpfen zu können.

Umsatzerlöse (Bild: BCA)
Umsatzerlöse im Jahr 2019 (Bild: BCA)

Ausblick 2020: IT weiterentwickeln

„Wir sind mit einem zweistelligen Umsatzwachstum in allen Sparten hervorragend in das Jahr gestartet. Auch haben wir trotz des virusbedingten Lockdowns in den Monaten März und April Umsätze verzeichnet, die über den krisenbedingten Erwartungen lagen“, stellte Frank Ulbricht, CFO der Gruppe sowie Vorstandsvorsitzender der Tochter BfV, zur Geschäftsentwicklung 2020 fest.

Aufgrund der Unwägbarkeiten, beispielsweise eine zweite Welle und damit möglicherweise verbundene weitere Lockdowns, ist es aber auch der BCA nicht möglich, eine seriöse Umsatzprognose für das Gesamtjahr abzugeben.

Sie sieht sich in einem sich verändernden Markt mit wachsendem Wettbewerb mit ihrer Drei-Säulen-Strategie gut aufgestellt. „Derzeit gibt es nur wenige Pools am deutschen Markt, die als Investment- und Versicherungspool arbeiten und zusätzlich eine nationale Haftungsdachlösung über eine Wertpapierhandelsbank anbieten“, heißt es im Geschäftsbericht.

 
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