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Wo gebrauchte Wohnungen so teuer wie Neubauten sind

24.6.2020 – Nach einer Auswertung der Postbank kosten neue Eigentumswohnungen mittlerer Preislage im Vergleich zu Altbauten bis zu 3.800 Euro pro Quadratmeter mehr. In manchen Regionen sind dagegen Altbauten teurer.

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Die Postbank – eine Niederlassung der Deutschen Bank AG hat zusammen mit der Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitut gGmbH (HWWI) die Immobilienangebote in 401 kreisfreien Städten und Landkreisen ausgewertet und die Ergebnisse in ihrem Wohnatlas 2020 publiziert.

Aufpreis für Neubauwohnungen ist im Landkreis Miesbach am höchsten

Demnach sind insbesondere in Teilen Sachsens und Nordrhein-Westfalens sowie in der Region München Neubauten (Baujahr 2017 bis 2019) deutlich teurer als Bestandswohnungen. Die mit Abstand größten Preisunterschiede zeigen sich im Landkreis Miesbach.

Dort kostet eine Eigentumswohnung im mittleren Preissegment gebraucht 5.600 Euro pro Quadratmeter und als Neubau knapp 9.400 Euro. Bei einer Fläche von 70 Quadratmetern beträgt die Preisdifferenz ohne Nebenkosten somit mehr als 263.000 Euro. Im oberen Preissegment liegt der Aufschlag nach Angaben der Bank sogar bei gut 452.000 Euro.

Neubauten fehlen in vielen Regionen

„In vielen Regionen sind die begehrten Lagen längst bebaut. Wer hier wohnen will, wird kaum ein Neubauobjekt finden. Dann macht der gepflegte Altbau das Rennen“, hat das Geldhaus festgestellt. Das wirkt sich offenbar auf die Preise aus, denn „in den Landkreisen Leer und Nordfriesland sind Bestandsbauten im Durchschnitt sogar teurer als Neubauten.“

Im Bereich der hochpreisigen Immobilien würden in acht Landkreisen für den komfortablen Altbau höhere Preise fällig als für das Neubauobjekt: Aurich, Wittmund, Leer, Rostock, Vechta, Schweinfurt, Cloppenburg und Freising.

Relativ geringe Preisunterschiede zwischen Neu- oder Gebrauchtimmobilie bestünden in vielen ländlichen Gebieten.

Postbank Wohnatlas 2020 (Bild: Postbank)
Postbank Wohnatlas 2020 (Bild: Postbank)

Kaufempfehlungen der Postbank

Zur Frage, ob ein neueres oder ein älteres Objekt die bessere Wahl ist, schreibt Eva Grunwald, Leiterin Immobiliengeschäft der Postbank: „Kleinere Preisaufschläge für Neubauten sollten Käufer mindestens in Betracht ziehen.

Denn die Vorteile sparen unter Umständen bares Geld: moderne Haustechnik, höhere Energieeffizienz und Gewährleistungs-Ansprüche bei Mängeln. Wer sich für einen Neubau entscheidet, bleibt in der Regel einige Jahre von Reparaturen verschont.“

Dem stünden Risiken gegenüber. Wenn vor dem Erwerb nur Baupläne und Zeichnungen vorlägen, ließe sich das Raumgefühl schlechter einschätzen als bei einem Altbau, den man besichtigen kann. Als weitere Herausforderung wird genannt, dass jedes Bauvorhaben Zeit und Nerven koste und weitaus komplexer als der Kauf einer gebrauchten Immobilie sei.

Um bei Altbauten möglichen Überraschungen durch versteckte Mängel vorzubeugen, wird das Hinzuziehen von Sachverständigen oder Gutachtern empfohlen.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Immobilie
 
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