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Beim Zukunftsthema Digitalisierung herrscht Optimismus vor

20.11.2018 – Der Verein zur Förderung der Versicherungs-Wissenschaft in Berlin hat am Montag zur Diskussion eingeladen. Dort wurden von Führungskräften mehr Chancen als Risiken und ungenutzte Potentiale entdeckt.

Wie Digitalisierung die Abläufe in der Versicherungswirtschaft verändern kann, hat der Verein zur Förderung der Versicherungs-Wissenschaft in Berlin e.V. am Montagabend zur Diskussion gestellt.

Vor über 240 Gästen in der Hauptstadtrepräsentanz der Allianz äußerten sich die Diskussionsteilnehmer überwiegend optimistisch über die weitere Entwicklung.

Mehr Chancen als Risiken

Dirk Förterer (Bild: Brüss)
Dirk Förterer (Bild: Brüss)

Dr. Dirk Förterer, Direktor Zukunftsthemen bei der Allianz Deutschland AG, zeigte sich sicher, dass die Digitalisierung mehr Chancen als Risiken biete. Durch Digitalisierung würde die Gesellschaft produktiver. In mehr Produktivität liege der Schlüssel zum Wohlstand.

Für Karl Grandl, Chief Insurance Officer beim Insurtech Wefox Germany GmbH sagte, man sitze auf Mengen an unstrukturierten Daten. In deren Analyse lägen erheblich Potentiale. In der Zusammenarbeit mit einigen Versicherern sei es heute aber noch so, dass man analog denken müsse.

Für den Allianz-Manager Förterer profitieren von der Digitalisierung nicht nur die großen Versicherer, sondern auch die Kleinen. Potentielle Kunden nutzten nun einmal die Vergleichsportale, um den besten Preis zu finden. Und wenn man bei der Allianz durch Digitalisierung Kapazitäten freisetzen könne, dann würden diese eingesetzt, um die Qualität für die Kunden zu verbessern.

Sorge um die Geschwindigkeit der Digitalisierung

Insgesamt treibe ihn eher die Sorge um, ob die Digitalisierung nicht zu langsam vorankomme, wenn man auf die Entwicklungen in China und den USA schaue. „Wir brauchen die Produktivitätsschübe.“ Darin liege der Schlüssel zum Wohlstand und neuen Verteilungsspielräumen.

Nach Einschätzung von Wefox-Manager Grandl kann man aus den riesigen Datenmengen wertvolle Profile herausfiltern. Zudem könnten Insurtechs für Versicherungsvermittler Backoffice-Aufgaben übernehmen und Vermittler von unproduktiven Aufgaben entlasten, um neue Freiräume zum Kunden zu schaffen.

Bei der Haftpflichtversicherung reiche ein digitales Angebot, aber bei der Altersvorsorge „brauchen wir Menschen“. Bei der digitalen Zusammenarbeit mit Versicherern hapert es noch. „Es gibt auch Versicherer, die schmeißen uns Steinplatten für die Tür.“ Dann brauche man fachkundige Sachbearbeiten, die den Papiereingang richtig ordnen und dann scannen könnten, sagte Grandl.

 
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