2018 war ein „kostspieliges Katastrophenjahr“

7.2.2019

Der Sturm Friederike war 2018 mit versicherten Schäden in Höhe von rund zwei Milliarden US-Dollar (etwa 1,75 Milliarden Euro) das größte europäische Naturgefahrenereignis. Das geht aus dem „Report Summary of Natural Catastrophe Events 2018“ von Willis Re, dem Rückversicherer von Willis Towers Watson plc, hervor. Die versicherten Schäden aus großen Naturkatastrophen lagen mit rund 72 Milliarden US-Dollar (über 63 Milliarden Euro) nur geringfügig über dem Jahresdurchschnitt seit 2011.

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Thomas Kiessling (Bild: Willis Re)
Thomas Kiessling
(Bild: Willis Re)

„Anders als in den Vorjahren, in denen einzelne Naturkatastrophen einen hohen Anteil an den gesamten Versicherungsschäden ausmachten, erlebte die Branche 2018 eine Vielzahl von kleineren und mittleren Naturkatastrophen“, sagt Thomas Kiessling, Head of Catastrophe Analytics DACH bei Willis Re in Deutschland. So hätten sich eine Reihe von Milliardenschäden zu „einem kostspieligen Katastrophenjahr“ summiert. Auch wenn die Schäden innerhalb der modellierten Erwartungen lagen, sei die Häufigkeit der Ereignisse ungewöhnlich, so Kiessling.

Eine negative Ausnahme stellten die kalifornischen Waldbrände dar (VersicherungsJournal Medienspiegel 9.1.2019). Willis Re zieht damit in seinem Report ein ähnliches Fazit wie Rückversicherer Swiss Re mit seinen Schätzungen im Dezember (VersicherungsJournal 19.12.2018). Der „Global Risks Report 2019“ des Weltwirtschaftsforums wiederum führte an, dass 2019 „extreme Wetterereignisse“ die Liste der Risiken mit der größten Eintritts-Wahrscheinlichkeit angeführt haben (VersicherungsJournal 17.1.2019).

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Elementarschaden · Katastrophen · Unwetter
 
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