Wettbewerb erhöht die Ausgaben

18.2.2020 – „Wer sich umsieht, wird feststellen, dass Deutschland eines der besten Gesundheitssysteme hat, gerade weil wir ein geteiltes System haben.” Ja, das stimmt.

Doch gerade der Wettbewerb der GKV mit der PKV bewirkt, dass auch viele Milliarden in der GKV für Leistungen von fragwürdigem bis keinem gesundheitlichen Wert ausgegeben werden.

So würde es viel leichter fallen, die Homöopathie-Leistungen in der GKV ganz abzuschaffen, wenn es keine PKV mehr als Alternative gäbe. Die ohne PKV mögliche Konzentration der Leistungen in der GKV auf das, was Gesundheit wirklich fördert, würde dann weit mehr als nur im Schnitt 145 Euro im Jahr einsparen.

In einer durch staatliche Vorgaben gesteuerten Zwangsgemeinschaft aller – Solidarität ist ja hier nur eine euphemistische Umschreibung – wäre hier zielgerichtet ganz ohne Wettbewerbs-Rücksichten sehr viel möglich.

Die dann erst recht zusätzlich eingesparten Milliarden, könnten die Nettolöhne erhöhen und erhebliche Arbeitgeber-Anteile zur Krankenversicherung einsparen und so unsere internationale wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit fördern. Wer will, kann davon dann privaten Zusatzschutz einkaufen.

Und mit 70.000 aus der PKV freigesetzten Beschäftigten – darunter viele auch bereits unmittelbar anderweitig einsetzbare Hochqualifizierte – könnte ein Beitrag zur Linderung des Fachkräftemangels in der übrigen Wirtschaft geleistet werden.

Wenn also erst mal der Wettbewerb abgeschafft ist, kann unser Staat die GKV gezielt sinnvoll weiter entwickeln.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Geteiltes System für beste Versorgung”.

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