Es ist nicht die Aufgabe des Staates, der PKV unter die Arme zu greifen

7.11.2017 – Die private Krankenversicherung (PKV) will die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) schützen. Wer kann sich so etwas vorstellen?

Da wird gesagt: „Hamburg stellt seine Beamten vor eine Wahl mit lebenslangen, unumkehrbaren Konsequenzen.“ Ach! Jetzt ist es nicht so? Und warum sollte der Beamte, wenn er die Versicherungspflicht-Grenze überschreitet, nicht in die PKV können?

Das längst überholte System von Beihilfe und PKV, das vielen Beamten und ihren angehörigen große Probleme bereitet, sichert die PKV. Es ist aber nicht die Aufgabe des Staates, der PKV immer wieder unter die Arme zu greifen, um existieren zu können.

Die Kommunen werden finanziell entlastet, denn die oft abgeschlossenen Beihilfeablöse-Versicherungen belasten die Haushalte. Das Modell Hamburg wird zeigen, wie interessiert die Beamten sind. Dann können andere Länder nachziehen.

Rüdiger Falken

R.Falken@Kanzlei-FSD.de

zum Artikel: „GKV für Beamte öffnen – eine Mogelpackung?”.

Leserbriefe zum Leserbrief:

+Peter Oehmen - Die GKV-Versorgung hat halt Sozialhilfeniveau. mehr ...

Peter Schramm - Es ist folgerichtig, wenn Länder nun dieses Problem lösen. mehr ...

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