Besteuerung im Alter ist ein wichtiger Punkt

12.5.2017 – Die Beratung hinsichtlich der Besteuerung im Alter ist in der Tat ein wichtiger Punkt. Die zunehmende Besteuerung der Renten im Alter führt – erschwert noch durch die Sozialabgaben für gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung – dazu, dass oft ohnehin für die Aufrechterhaltung des Lebensstandards knapp bemessene Alterseinkünfte weiter gemindert werden. Dies genau dann, wenn man das Geld braucht und nicht mehr vorsorgen oder einsparen kann.

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Mit jedem Jahr wird davon eine zunehmende Zahl Rentner betroffen. Weil im Alter aber vielleicht jeder Euro benötigt wird, können andere Vorsorgeprodukte, die zum Beispiel nur mit dem niedrigen Ertragsanteil besteuert werden, oft vorzuziehen sein.

In der Schweiz zieht eine zunehmende Zahl Rentner es bereits vor, die zu zahlenden Steuern dem Finanzamt schuldig zu bleiben, weil sie diese von ihrem Einkommen gar nicht mehr erübrigen können. Dies erscheint ihnen gegenüber der Nichtzahlung der Stromrechnung oder der Heizkosten dann doch die bessere Lösung. Ist dann auch die Zwangsvollstreckung aussichtslos, sterben sie mit ihren aufgelaufenen Steuerschulden.

Es ist absehbar, wie sich deutsche Rentner künftig vermehrt verhalten werden, wenn sie die Wahl haben, ob sie ihre Steuerschulden oder andere Rechnungen und Zahlungs-Verpflichtungen nicht begleichen. Soweit sie überhaupt Einkommen oberhalb der Pfändungsfreigrenze habe, kann ihr Privatinsolvenz-Verwalter dies mit einer Quote dann an Finanzamt, Krankenkasse und andere Gläubiger verteilen.

Peter Schramm

info@pkv-gutachter.de

zum Leserbrief: „Riester-Rente ist sofort 100 Prozent steuerpflichtig”.

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