Aus praktischer Sicht fällt das zu moralisierend aus

8.2.2018 – Eine interessante Einschätzung, die durchaus zutreffend ist – allerdings aus praktischer Sicht meines Erachtens zu moralisierend ausfällt. Aus Sicht betroffener Kunden ist es durchaus positiv zu bewerten, dass sie nach dem offensichtlichen Reinfall bei der WWK nun interessante Alternativen wählen können.

Warum sollte sich ein Kunde Gedanken um das verbleibende Kollektiv der älteren und nicht mehr so gesunden Kunden machen? Das ist völlig unlogisch und auch aus wirtschaftlicher Sicht keinem Kunden zu vermitteln.

Aus Sicht des Maklers ist es ebenso unsinnig, einen Kunden in einem inzwischen überteuerten Tarif zu lassen. Aus meiner Sicht besteht sogar eine Verpflichtung, betroffene Kunden über mögliche Alternativen zu informieren, sofern diese wirtschaftlich sinnvoll und gesundheitlich realisierbar sind.

Allerdings muss ich anmerken, dass mich das konkrete Problem WWK nur am Rande tangiert, da ein paar übernommene Kunden entsprechende Verträge haben. Ich selbst habe in über 20 Jahren keine einzige Berufsunfähigkeits-Versicherung der WWK verkauft. Vielleicht sehe ich das Thema deshalb auch emotionsloser als viele direkt betroffene Kollegen, die in früheren Jahren dem Reiz der niedrigen Nettoprämie bei vergleichsweise hoher Bewertungssumme nicht widerstehen konnten.

Michael Jahn

jahn@gmx.net

zum Artikel: „Das eigentliche Problem hinter der Causa WWK”.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Berufsunfähigkeit · Gesundheitsreform · Verkauf
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