13.11.2025 – „Ob für das Auto, die Berufsunfähigkeit oder den Hausrat – ein paar Angaben und Klicks und man ist für den Notfall abgesichert“, heißt es aktuell vom IT-Branchenverband Bitkom. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen habe dies auch schon genutzt. Denn: „Nie war es so einfach, Preise und Leistungen zu vergleichen.“ Entsprechende Angebote qualifizierter Versicherungsmakler und -agenturen landen aber erst auf dem vierten Platz der Vertriebswege.
Nicht nur in der aktuellen Wechselsaison in der Kfz-Versicherung spielt der Online-Abschluss von Policen eine erhebliche Rolle. Auch in anderen Produktkategorien schließen die Deutschen ihre Verträge zunehmend über das Internet ab.
Auf 83 Prozent beziffert der IT-Branchenverband Bitkom e.V. den Anteil der Menschen hierzulande, die bereits mindestens eine Versicherung online abgeschlossen haben. Das zeige eine repräsentative Telefonumfrage im August und September unter rund 1.000 Personen im Alter ab 16 Jahren.
Demnach unterscheidet sich diese Quote je nach Altersgruppe der Befragten stark:
Am häufigsten nahmen die Teilnehmer den Weg über Vergleichsportale wie die der Check24-Gruppe oder Verivox GmbH zu ihrer neuen Police. Laut der Bitkom-Umfrage haben 62 Prozent derjenigen, die sich bereits online versichert haben, diese als Versicherungsmakler registrierten Anbieter gewählt.
Auf dem zweiten Rang folgen mit 47 Prozent die Online-Abschlüsse, die direkt bei einem Versicherer stattfinden. Weitere 39 Prozent haben eine passende Versicherung bei einem Online-Händler mit abgeschlossen, zum Beispiel beim Kauf eines Geräts oder einer Reise.
Erst auf dem vierten Platz landen mit einem Anteil von 38 Prozent die Internetangebote der Versicherungsmakler oder -agenturen, die in der Regel hauptsächlich auf den stationären Vertrieb setzen. Die Top fünf der Online-Vertriebswege komplettieren die Seiten der Banken mit 24 Prozent.

„Mit Blick auf die Versicherungsarten, bei denen der letzte Vertragsabschluss online stattgefunden hat, liegen Versicherungen einfacher Risiken vorn“, heißt es von den Studienautoren. Auf Anfrage des VersicherungsJournals haben sie Details zu diesen Ergebnissen mitgeteilt.
Demnach sollten die Teilnehmer für zwölf aufgeführte Produktkategorien jeweils einzeln angeben, ob sie „diese zuletzt online oder offline abgeschlossen haben oder diese nicht besitzen“. Weitere Versicherungen konnten der Liste nicht ergänzt werden.
Den Kundenangaben zufolge haben die Befragten für diese Absicherungsthemen (VersicherungsJournal 5.8.2025) zuletzt einen der genannten Online-Vertriebskanäle gewählt:
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