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So ticken die Deutschen in Sachen Versicherungen

25.6.2020 – Die Bundesbürger halten sich mehrheitlich für ausreichend informiert. Zudem haben sie nach eigener Eigenschätzung mehrheitlich einen genauen Überblick über ihren Versicherungsordner. Dabei gilt die Faustregel: Je älter, desto höher fallen die Zustimmungswerte aus. Ratschläge von Eltern oder Freunden sowie von Vermittlern spielen vor allem in jüngeren Jahren eine vergleichsweise große Rolle beim Policenabschluss. Dies zeigt eine Yougov-Umfrage im Auftrag von Clark.

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Am 28. Juni 2020 – also kommenden Sonntag – ist der „Tag der Versicherung“. Dies hat das Insurtech Clark Germany GmbH zum Anlass genommen, eine Umfrage zum Versicherungsverhalten der Deutschen durchzuführen. Dafür haben die Marktforscher der Yougov Deutschland GmbH Mitte Mai 1.021 Erwachsene online befragt.

Wie gut sind Verbraucher über Versicherungen informiert?

Untersuchungsgegenstand war unter anderem der Kenntnisstand zum Thema Versicherungen im Allgemeinen und zum eigenen Portfolio im Speziellen.

Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer stimmte der Aussage „Ich bin über das Thema Versicherungen ausreichend informiert“ zumindest „eher“ zu. Nur jeder Sechste verneinte dies. Das verbleibende gute Viertel konnte sich nicht für eine Tendenz entscheiden.

Umfrage Versicherungsverhalten - Informationsstand (Bild: Wichert)

Dabei schneiden Männer über- und Frauen unterdurchschnittlich ab. Zudem halten sich die Befragten mit zunehmendem Alter immer häufiger für ausreichend informiert. Lediglich in der Altersgruppe von 18 bis 24 Jahren ist der Anteil an schlecht informierten Personen größer als derjenige der ausreichend informierten.

Mehrheit hat genauen Überblick über das eigene Portfolio

Ein ähnliches Bild ist hinsichtlich der Aussage „Ich habe einen genauen Überblick über meine Versicherungen“ zu beobachten. Auch hier äußerten die Herren häufiger Zustimmung als die Damen – und der Anteil steigt ebenfalls mit zunehmendem Alter an.

Allerdings liegen die Werte hier auf einem deutlich höheren Niveau. Insgesamt haben mehr als drei Viertel nach eigenem Bekunden einen genauen Überblick. Bei den 18- bis 24-Jährigen sind es nur rund vier von zehn Interviewten, in der Altersgruppe 55 plus hingegen neun von zehn.

Versicherungen sind den allermeisten sehr wichtig

Dies dürfte auch damit zusammenhängen, dass eine große Mehrheit Versicherungen für wichtig hält. Dies gaben insgesamt mehr als sieben von zehn Umfrageteilnehmern an.

Überraschenderweise ist der Anteil bei den 18- bis 24-Jährigen mit über vier Fünfteln am stärksten ausgeprägt. Die übrigen Altersgruppen liegen alle im Bereich des Durchschnittswerts. Anders als beim Informationsstand schätzen die Frauen die persönliche Situation etwas positiver ein als die Männer.

Umfrage Versicherungsverhalten - Wichtigkeit (Bild: Wichert)

Abschlussgründe

Weiteres Ergebnis: Hauptgrund für den Abschluss einer Versicherungspolice ist der Wunsch, im Schadenfall finanziell abgesichert zu sein. Dies gaben vier von fünf Befragten an. Dabei erhöht sich der Anteil von 64 Prozent bei den Jüngeren auf 86 Prozent bei den Älteren.

Vor allem in der jüngeren Generation zeigt sich ein hoher Einfluss von außen. Von diesen nannten fast zwei Drittel den Ratschlag von Eltern oder Freunden als Abschlussgrund. Bei den 25- bis 34-Jährigen sind es immerhin noch fast 40 Prozent, bei den mindestens 55-Jährigen dann nur fünf Prozent.

In den beiden jüngsten Altersgruppen spielt auch der Vermittler noch eine vergleichsweise große Rolle. Die Werte liegen bei 14 Prozent (18 bis 24 Jahre) beziehungsweise elf Prozent (25 bis 34 Jahre). Mehrfachnennungen waren möglich

Mehrheitlich positive Erfahrungen im Schadenfall

Gefragt wurde ferner nach den Erfahrungen im Schadenfall. Hier hat die große Mehrheit „überwiegend“ oder zumindest „eher“ positive Erfahrungen gemacht. Nicht einmal jeder Zehnte äußerte sich negativ. Jeweils rund jeder fünfte ordnete seine Erfahrungen als „neutral“ ein oder hatte noch keinen Schadenfall.

Umfrage Versicherungsverhalten - Erfahrungen im Schadenfall (Bild: Wichert)

Hierzu merken die Studienauftraggeber von Clark Folgendes an: „Die Deutschen sind Versicherungen gegenüber positiver eingestellt als es beispielsweise Diskussionen in Internetforen oder sozialen Medien vermuten lassen“.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Insurtech · Marktforschung
 
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