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Mehr „Einzelkämpfer“ unter den Versicherungsmaklern

8.1.2020 – In Versicherungsvermittler-Betrieben arbeiten durchschnittlich viereinhalb Personen. Ausschließlichkeits-Vertreter liegen knapp unter dem Durchschnitt, Makler und Mehrfachagenten darüber. Größte Gruppe sind die Firmen mit drei bis fünf Mitwirkenden. Das zeigt die Strukturanalyse des BVK.

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Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute e.V. (BVK) hat in seiner aktuellen Strukturanalyse unter anderem die Gewinne der Versicherungsvermittler (VersicherungsJournal 6.8.2019) erhoben.

Inzwischen sind die Ergebnisse umfassend als Studie „Betriebswirtschaftliche Strukturen des Versicherungsvertriebs – BVK-Strukturanalyse 2018/2019“ veröffentlicht worden (24.10.2019). Darin sind unter anderem die Umsätze, Kosten und Gewinne der Befragten nach Vermittlertypen differenziert aufgeschlüsselt (22.11.2019).

Durchschnittliche Personenzahl: 4,5

Die durchschnittliche Zahl der in ihren Betrieben Tätigen gaben die Vermittler mit 4,5 Personen an. Damit betreuen sie im Mittel 2.075 Kunden mit jeweils 3,1 Policen (2.12.2019).

Mit 4,4 tätigen Personen liegt der mittlere Einfirmenvertreter unter dem Durchschnitt. Mehrfachvertreter kommen auf 4,6 und Versicherungsmakler auf 4,8 Köpfe.

Dabei reicht die Bandbreite vom „Einzelkämpfer“ bis zu Betrieben mit elf und mehr Menschen.

Die meisten „Einzelkämpfer“ unter den Maklern

Insgesamt gaben 15 Prozent der Umfrage-Teilnehmer an, ein Ein-Personen-Unternehmen (EPU) zu sein. Unter den Einfirmenvertretern waren es nur 13 Prozent und bei den Mehrfachagenten 24 Prozent. Den größten „Einzelkämpfer“-Anteil weisen die Makler auf (28 Prozent).

Bei allen drei Vermittlertypen ist die Gruppe mit drei bis fünf Personen mit durchschnittlich 41 Prozent am häufigsten. Bei den Exklusivagenten sind es 42 Prozent, bei den anderen Vertretern 38 Prozent und bei den Maklern 29 Prozent.

Zu den größten Betrieben mit elf und mehr Personen zählen sich sechs Prozent der Befragten. Der Anteil dieser „Großunternehmen“ liegt bei den Makler mit zehn Prozent am höchsten und bei den Einfirmenvertretern mit fünf Prozent am niedrigsten.

BVK-Strukturanalyse 2018/2019 Betriebsgröße von Vermittlern

Betriebe werden größer

Zwei Jahre zuvor hatte der BVK für die Strukturanalyse 2016/2017 die gleichen Daten erhoben. Im Vergleich dazu sind „Einzelkämpfer“ unter den Ausschließlichkeits-Agenten von 20 Prozent deutlich und bei den Mehrfachvertretern von 27 Prozent zurückgegangen und bei den Makler von 25 Prozent angestiegen.

Bei den Mehrfachagenten war vor zwei Jahren noch die Gruppen der Zwei-Personen-Unternehmen um größten. Bei ihnen ist der Anteil der Firmen mit elf und mehr Personen gesunken, bei den beiden anderen Vermittlertypen dagegen gestiegen.

BVK-Strukturanalyse 2016/2017 Betriebsgröße von Vermittlern

Umfassende Auskunft gibt die Studie

Die Strukturanalyse basiert auf Antworten von mehr als 2.500 Versicherungs-Vermittlern auf 43 Fragen. Davon waren 68 Prozent gebundene Vertreter, 25 Prozent Vertreter mit eigener Registrierung und sieben Prozent Makler. Der Verband führte die Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem VersicherungsJournal und Professor Dr. Matthias Beenken von der Fachhochschule Dortmund durch.

Die Ergebnisse werden in der Studie „Betriebswirtschaftliche Strukturen des Versicherungsvertriebs – BVK-Strukturanalyse 2018/2019“ veröffentlicht. Sie gibt einen detaillierten Einblick in betriebswirtschaftliche Kennzahlen und Erfolgsfaktoren von Ausschließlichkeits- und Mehrfachvertretern sowie Maklern.

Die Studie hat 119 Seiten im Format DIN A4 und wird angeboten als E-Book im PDF-Format, ISBN 978-3-938226-62-9. Sie kostet 448,68 Euro inklusive Mehrwertsteuer und kann über dieses Formular bestellt werden.

 
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