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Makler-Vorsorge: Welche Optionen Pools ihren Partnern bieten

14.5.2021 – Für viele Vermittler ein leidiges Thema, wenn es sie selbst betrifft: die finanzielle Planung des Ruhestands und die Absicherung der Familie im Todesfall. Verschiedene Maklerdienstleister stellen ihren Vertriebspartnern diverse Modelle zur Auswahl. Das zeigen Beispiele von Blau direkt, Fonds Finanz, JDC, Maxpool und Policen Direkt.

Im Wettbewerb um unabhängige Vertriebspartner rüstet die Maxpool Maklerkooperation GmbH auf und will sich mit zusätzlichen Leistungen für die Partner von der Konkurrenz absetzen. Erst im April setzte das Unternehmen einen Maklerbeirat für mehr Mitbestimmung ein (VersicherungsJournal 19.4.2021, 12.3.2021).

Unter dem Stichwort „Maxlife“ will das Unternehmen angeschlossenen Vermittlern jetzt vier Vorsorge-Bausteine bieten: eine Maklerrente, Hinterbliebenenschutz, ein Rechtsberatungspaket in Kooperation mit der Kanzlei Michaelis Rechtsanwälte und ein sogenanntes Mehrwertprogramm. Für angeschlossene Makler sind alle vier Offerten kostenfrei, so das Unternehmen auf Nachfrage.

Ab sofort startet der Pool das Angebot „Maklerrente“. Dazu stellt der Dienstleister seinen angeschlossenen Partnern vier verschiedene Optionen für die Alterssicherung zur Auswahl. Die Offerten reichen von Einmalzahlung über individuelle Vereinbarungen. Eine professionelle aktive Bestandsbetreuung soll dafür sorgen, dass die Rente jährlich steigt.

Was die Konkurrenz auf Lager hat

Auch Wettbewerber unterstützen ihre Partner dabei, Vorsorge zu treffen. Die Jung, DMS & Cie. AG (JDC) bietet verkaufswilligen Maklern, die drei Jahre nennenswerte Bestände über den Pool geführt haben, ihre „Deutsche Makler Rente“ (DRM) an (21.11.2019). Die Policen Direkt Versicherungs-Vermittlung GmbH offeriert alternativ Share Deals und Asset Deals (5.11.2018).

Eine klassische Maklerrente gibt es von der Fonds Finanz Maklerservice GmbH bewusst nicht. „Stattdessen haben unsere Vertriebspartner die Möglichkeit, über unsere Kooperation mit der Resultate Institut für Unternehmensanalysen und Bewertungsverfahren GmbH die für sie optimale Lösung zu finden und diese mit der notwendigen Unterstützung umzusetzen“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Norbert Porazik.

Der Pool versuche seine Partner neben der Zusammenarbeit mit dem genannten Institut und deren Informationen, über Partnerschaften mit Experten wie dem Rechtsanwalt Norman Wirth für das Thema zu sensibilisieren.

Seit diesem Jahr bieten wir die gleiche Lösung für Investmentbestände an.

Dirk Henkies, Geschäftsführer der Simplr Versicherungsservice

Neuerungen bei Blau direkt

Dirk Henkies (Bild: Simplr)
Dirk Henkies (Bild: Simplr)

Die Simplr Versicherungsservice GmbH, Tochter des Maklerpools Blau Direkt GmbH & Co. KG, kauft Bestände gegen laufende Fortzahlung von Bestandscourtagen (4.6.2018).

Sie ist nach wie vor die bevorzugte Variante in der Nachfolge und mache etwa 70 Prozent der gewählten Lösung aus.

Der restliche Anteil belaufe sich auf Verkäufe gegen Zahlung eines Kaufpreises, so das Unternehmen.

Inzwischen wurde das Angebot erweitert: „Seit diesem Jahr bieten wir die gleiche Lösung für Investment-Bestände an.

Entscheidet sich der Makler statt der Rente doch für einen Kaufpreis, dann zahlen wir auch diesen aus“, so Simplr-Geschäftsführer Dirk Henkies auf Nachfrage.

Hilfestellung für die Familie im Todesfall des Maklers

Der sogenannte „Hinterbliebenenschutz“ von Maxpool soll den Angehörigen der angeschlossenen Vermittler ein Sicherungsnetz für den Ernstfall zur Verfügung stellen. „Sollte ein Maxpool-Makler vor dem Eintritt in den Ruhestand plötzlich versterben, unterstützen wir die Angehörigen dabei, das Geschäft fortzuführen oder den Bestand aufzulösen oder zu verkaufen“, so das Unternehmen.

Auch Simplr greift Familienangehörigen im plötzlichen Todesfall unter die Arme. „Die Unterstützung für Hinterbliebene ist situationsabhängig. Handelt es sich um Einzelunternehmer, ist die erste wichtige Aufgabe zu prüfen, ob und in welcher Form die Ansprüche auf die Courtagen für die Angehörigen gesichert werden können“, so Henkies.

Zudem gebe es weitere Offerten wie Erarbeiten einer Übersicht vorhandener Bestände, Werte ermitteln und Gutachten erstellen, Herausarbeiten des richtigen Nachfolgemodells, Kaufpreis ermitteln sowie Support bei Kundenanfragen (telefonisch und per E-Mail).

Wie wir die Angehörigen im Todesfall des Maklers unterstützen können, hängt vor allem davon ab, wie und ob er seine Bestände gesichert hat.

Norbert Porazik, geschäftsführender Gesellschafter der Fonds Finanz

Bestandssicherung als Vorsorge im Todesfall

Norbert Porazik (Archivbild: Meyer)
Norbert Porazik (Archivbild: Meyer)

Porazik erklärt zu der Hilfestellung für Angehörige: „Im Todesfall eines Vermittlers treten wir mit den Erben in Kontakt, um das weitere Vorgehen zu regeln. Das genaue Vorgehen richten wir dabei ganz nach der individuellen Situation des Maklers aus.“

Grundsätzlich diene der Bestand, als wertvollstes Gut jedes Maklers, der finanziellen Absicherung der Familie.

„Wie wir die Angehörigen im Todesfall des Maklers unterstützen können, hängt vor allem davon ab, wie und ob er seine Bestände gesichert hat. Dabei spielt es eine bedeutende Rolle, ob der Vermittler via Direktanbindung oder einer Anbindung an einen Pool seine Geschäfte generiert hat“, betont er.

Im Todesfall garantiere Fonds Finanz die Bestände des verstorbenen Partners „treuhänderisch so lange weiterzuführen bis ein Rechts-Nachfolger angezeigt wurde und die Übertragung vonstattengegangen ist“, erklärt der Fonds-Finanz-Chef. Abgesichert werde diese Zusage durch einen externen, unabhängigen Wirtschaftsprüfer sowie eine einseitige Willenserklärung der Versicherer.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Maklercourtage · Maklerpool · Rente · Risiko-Lebensversicherung · Verkauf · Versicherungsvermittlung
 
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