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Welche Pflegetagegeld-Tarife Finanztest empfiehlt

28.1.2020 – Die Stiftung Warentest vergleicht im Februar-Heft Pflegetagegeld-Policen. Nur die Hansemerkur schneidet hier mit „sehr gut“ ab, gefolgt von DFV, DKV und Huk-Coburg. Die Anzahl der mit „gut“ bewerteten Angebote beträgt knapp 50 Prozent.

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Die Stiftung Warentest veröffentlichte einen Vergleich von Pflegetagegeld-Versicherungen auf ihrer Internetseite und in ihrer Zeitschrift Finanztest 2/2020. Die Tester nahmen Tarife von 33 Krankenversicherern unter die Lupe. Am 21. Januar hat die Redaktion auf ihrer Website das Thema nach eigenen Angaben „vollständig aktualisiert“.

Die beiden von der Redaktion definierten Modellkunden zahlen jeweils den gleichen Beitrag – zum Beispiel 89 Euro im Monat, wenn der Vertrag mit 55 Jahren beginnt. 45-Jährige zahlen rund 57 Euro. Das Ergebnis: „Viele Tarife sind gut – in beiden Modellfällen“, schreiben die Tester.

Auswertung nach drei Modellen

In der Auswertung befanden sich 23 Tarife mit vorgegebener Leistungsverteilung auf die fünf Pflegegrade und zehn weitere mit flexibel gestaltbarer Leistungsverteilung.

Die Produktvarianten wurden in drei Gruppen eingeteilt. Im Modell eins sind die Leistungen im ambulanten und stationären Bereich gleich hoch und steigen mit zunehmendem Pflegegrad. Das Modell zwei weist im stationären Bereich in den Graden zwei bis fünf eine gleich hohe Absicherung auf und eine ambulante Leistung nach Pflegegrad steigend.

Beim Modell drei sind Zahlungen bei ambulanter oder stationärer Pflegebedürftigkeit ab Grad zwei gleich hoch.

Die Testsieger

Das Leistungsniveau floss mit 80 Prozent in die Bewertung ein. Weitere Vertragsbedingungen wie Dynamik, Sonderzahlungen oder Wartezeiten bewerteten die Tester mit 20 Prozent. Daraus errechnete sich dann das „Finanztest-Qualitätsurteil“.

Bei den Angeboten für den älteren Modellkunden von 55 Jahren schnitten folgende Versicherer mit den besten Qualitätsurteilen (1,6) von Finanztest ab: Deutsche Familienversicherung AG (DFV), die DKV Deutsche Krankenversicherung AG, die Hansemerkur Krankenversicherung AG und die Huk-Coburg Krankenversicherungs-AG.

Bei den Tarifen für den 45-jährigen Kunden erhielt die Hansemerkur als einzige Gesellschaft ein „sehr gut“ (1,5). Mit dem Qualitätsurteil gut (1,6) folgten DFV, die DKV mit zwei Tarifen und die Huk-Coburg.

Hälfte der Versicherer mit „guten“ Angeboten

Wie bereits 2017 (VersicherungsJournal 25.10.2017), schnitt ein Großteil der Anbieter mit einem insgesamt guten Qualitätsurteil ab. Bei dem 55 Jahre alten Modellkunden waren es 22 Versicherer. 23 Gesellschaften erhielten ein „befriedigend“.

Bei dem 45-jährigen Kunden bekamen 24 Unternehmen ein „gut“ und 20 ein „befriedigend“. Nur die Universa Krankenversicherung a.G. bewerteten die Tester in der aktuellen Ausgabe in beiden Tabellen mit „ausreichend“

In der Auswertung nicht vertreten waren der Debeka Krankenversicherungs-Verein a.G., die Continentale Krankenversicherung a.G. und die Münchener Verein Krankenversicherung a.G.

Zur Auswertung

In zwei Tabellen zu den beiden Modellkunden erfahren die Leser, wie viel Tagegeld für den Beitrag bei den einzelnen Tarifen erhältlich ist.

Bei der Auswertung der Leistung berücksichtigten die Tester neben der Höhe der Zahlungen bei Pflegebedürftigkeit auch, ob im Leistungsfall die Beitragspflicht erlischt oder fortbesteht. Bei den weiteren Vertragsbedingungen wurden acht Kriterien herangezogen. Bilanzkennzahlen oder die Solvabilität der Anbieter spielten in der Untersuchung keine Rolle.

Die Zeitschrift Finanztest 2/2020 ist für 6,10 Euro im Zeitschriftenhandel zu kaufen. Das Heft ist auch als E-Paper für 4,99 Euro online erhältlich. Der Test „Pflegetagegeld-Versicherung im Vergleich“ kostet drei Euro.

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