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So sind deutsche Haushalte versichert

19.8.2019 – Familien mit Kindern sind besser vor Risiken geschützt als Haushalte ohne Kinder oder Singles. Führend bei Eltern ist nach der Kfz-Versicherung die private Haftpflichtversicherung. Das geht aus vom Versichererverband aufbereiten Zahlen aus der Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2018 des Statistischen Bundesamts hervor.

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Bereits im Juni hatte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) Daten zum Verbreitungsgrad verschiedener Versicherungsarten in den privaten Haushalten in Deutschland veröffentlicht (VersicherungsJournal 28.6.2019).

Die vorliegende Datenbasis nach Versicherungssparten hat der Verband jetzt nochmals nach verschiedenen Haushaltstypen wie Alleinlebende, Alleinerziehende, Paare mit und ohne Kinder unter die Lupe genommen.

Informationen zur Methodik

Die vom GDV vorgelegte Auswertung basiert auf Daten aus der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018 des Statistischen Bundesamts (Destatis). Im Rahmen der im Fünfjahresturnus durchgeführten Erhebung werden etwa 60.000 private Haushalte in der Bundesrepublik zu ihrem Konsumverhalten befragt.

„Die Daten der EVS zeigen, ob eine bestimmte Versicherungsart in einem Haushalt vorhanden ist oder nicht. Sie beinhalten keine Aussage zum Umfang des Versicherungsschutzes, zum Beispiel im Hinblick auf die abgesicherten Naturgefahren in der Hausratversicherung oder zur Höhe der Todesfallleistung in der Risiko-Lebensversicherung“, erläutert der Verband.

Soweit es sich nicht um Haushaltsversicherungen wie die Hausratversicherung handelt, sei zudem nicht erkennbar, welche Haushaltsmitglieder in den Schutz einbezogen sind, heißt es weiter.

Private Haftpflicht: bei Haushalten mit Kindern weit verbreitet

An der Spitze der Rangliste liegt die private Haftpflichtversicherung, die in 83 Prozent der privaten Haushalte vorhanden ist. Den höchsten Verbreitungsgrad mit knapp 93 Prozent hat die Police bei Paaren mit Kind(ern). Von den deutschen Singles besitzen nur 12,3 von 18,6 Millionen eine Versicherung, was 73,3 Prozent entspricht.

Knapp dahinter folgt die Kraftfahrt-Versicherung, Haftpflicht- und Kaskoversicherung wurden hier zusammengefasst. Die Versicherungsdichte liegt hier bei 81 Prozent. Von 5,69 Millionen Paar-Haushalten mit Kind(ern) haben 5,32 Familien eine Kfz-Versicherung, was knapp 94 Prozent entspricht.

Die Hausratversicherung hat einen Verbreitungsgrad von über drei Viertel. Paare mit Kindern liegen mit einer Verbreitung von knapp 81 Prozent vorne, Singles mit 67 Prozent und Alleinerziehende mit 65 Prozent hinten.

Versicherungsdichte (Bild: VersicherungsJournal)

Risikoleben: am häufigsten bei Familien

Jeweils mehr als vier von zehn Haushalten besitzen eine Rechtsschutz- beziehungsweise eine private Unfallversicherung. Haushalte mit Paaren ohne Kind liegen hier mit einer Verbreitung von knapp 57 Prozent vorne (Paare mit Kind(ern): 55). Alleinerziehende kommen mit 28 Prozent auf den niedrigsten Verbreitungsgrad.

An Sinn und Zweck einer Unfallversicherung glauben über 55 Prozent der Eltern, knapp 40 Prozent der Alleinerziehenden und nur 31 Prozent der Single-Haushalte.

Besonders groß ist die Spreizung bei der Risikolebens-Versicherung, die mit 17 Prozent die niedrigste Verbreitung hat. Über 43 Prozent der Familien haben einen solchen Vertrag abgeschlossen, knapp 15 Prozent der Alleinerziehenden und der Paare ohne Kinder. Bei Singles beträgt die Verbreitung gerade mal gute sechs Prozent.

Über die Hälfte der Familien mit BU-Schutz

Der Abschluss der Berufsunfähigkeits-Police ist ebenfalls vom Haushaltstyp abhängig: Über 54 Prozent der Eltern haben einen BU-Vertrag abgeschlossen, knapp 22 Prozent der Alleinerziehenden und der Paare ohne Kinder. Bei Singles beträgt die Verbreitung knapp 15 Prozent.

„Besonders wichtig ist dieser Schutz, wenn vom Einkommen des oder der Versicherten viele Menschen abhängen. Dementsprechend ist die Berufsunfähigkeits-Versicherung in Paar-Haushalten mit Kindern am stärksten verbreitet“, schließt der GDV aus den Daten.

 
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