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Pfingst-Hochwasser kostet im Südwesten bis zu 300 Millionen Euro

29.5.2024

Die Meyerthole Siems Kohlruss Gesellschaft für aktuarielle Beratung mbH schätzt den versicherten Schaden durch das Pfingst-Hochwasser im Saarland und in Rheinland-Pfalz auf 200 bis 300 Millionen Euro. Diese Summe bezieht sich auf Schäden in der Sach- und in der Kfz-Kaskoversicherung.

Deutschlandkarte (Bild: MSK)
Zum Vergrößern Bild klicken. (Bild: MSK;
Datengrundlage: Open Street Map)

Die Höhe des versicherten Schadens ermittelt die Beratungsgesellschaft nach eigenen Angaben mit Hilfe eines selbst entwickelten Modells, das den Abfluss von Starkregen quadratmetergenau simuliert. Dabei werden Gefährdungsklassen zugeordnet, die die Exponierung beziffern. Beide Bundesländer sind mit je 14 Prozent der Gebäude am häufigsten in der höchsten Gefährdungsklasse vertreten.

Tief „Katinka“ hatte zu starken Regenfällen insbesondere im Südwesten Deutschlands geführt. Die Wiederkehrperiode für das durch den Regen entstandene Hochwasser im Saarland beträgt laut Deutschem Wetterdienst 20 bis 100 Jahre, berichtet MSK.

„Besonders betroffen wird die Saarland Feuerversicherung sein“, vermutet MSK-Geschäftsführer Onnen Siems. Mit knapp 70.000 versicherten Wohngebäuden repräsentiere die Saarland Feuerversicherung AG mit circa 23 Prozent den größten Marktanteil im Saarland. „Damit wiederholt sich die Geschichte. Denn auch bei Bernd im Jahr 2021 war ein öffentlicher Gebäudeversicherer, die Provinzial Versicherungen, am stärksten betroffen“, so der Versicherungsmathematiker.

Doch die öffentlichen Versicherer hätten aus der Geschichte gelernt und ein Naturkatastrophen-Schadenpool (VersicherungsJournal 19.1.2022) unter Führung der Deutschen Rückversicherung AG gegründet, der sämtliche Elementarrisiken umfasse. Dieser Pool stelle eine Ergänzung zum konventionellen Rückversicherungsschutz dar, so Siems.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Elementarschaden · Marktanteil · Rückversicherung · Starkregen
 
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