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Nürnberger Grundfähigkeits-Schutz mit drei neuen Highlights

9.8.2018 – Die Nürnberger Lebensversicherung hat ihren Grundfähigkeits-Schutz überarbeitet. Es gibt zwei Tarifvarianten mit einem Prognosezeitraum von jeweils sechs und zwölf Monaten. Ins Auge fallen drei neu hinzugekommene Leistungsauslöser. Sie machen das Produkt für die Zielgruppen Bus- oder Lkw-Fahrer und Gastronomiebeschäftigte besonders interessant, schreibt Makler Philip Wenzel in seinem Gastbeitrag.

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Die Grundfähigkeits- (GF-) Versicherung hat sich langsam als erste Alternative zur Berufsunfähigkeits- (BU-) Versicherung durchgesetzt – obwohl sie eigentlich keine echte Alternative ist. Immer mehr Versicherer stellen jedoch die vertrieblich schwierige Erwerbsunfähigkeits-Versicherung ein, die als einzige echte Alternative zur BU-Versicherung gesehen werden kann.

Philip Wenzel (Bild: privat)
Philip Wenzel (Bild: privat)

Verständlich für den Kunden

Es ist leicht nachzuvollziehen, warum das geschieht. Die GF-Versicherung ist einfacher zu verstehen, da die versicherten Leistungsauslöser wie leicht verständliche Beispiele klingen. Und nicht selten vergessen die Vermittler zu erklären, dass diese Beispiele abschließend sind.

Der Versicherte erhält seine Leistung beispielsweise nur, wenn er keine 400 Meter ohne geeignete Hilfsmittel zurücklegen kann. Dies völlig unabhängig davon, ob er mit diesen Hilfsmitteln auch noch arbeiten könnte.

Wenn der Vermittler seinem Kunden das erklärt, dann bleibt die Grundfähigkeits-Versicherung eine sinnvolle Versicherung, welche die eigene Arbeitskraft in Ausschnitten abdecken kann. Und es gibt darüber hinaus noch einiges an Luft nach oben, um diese Ausschnitte zu vergrößern.

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Überarbeitetes Produkt der Nürnberger

Gleich drei große Stufen auf dem Weg nach oben nimmt die Nürnberger Lebensversicherung AG mit der jetzt herausgebrachten Neuauflage ihrer Grundfähigkeits-Versicherung (VersicherungsJournal 13.4.2015), an der man vieles loben muss. Man kann aber auch bedauern, dass der vertrieblich sensationelle Name „Handwerkerschutz“ aufgegeben wurde. In Anbetracht der Neuerungen ist der alte Name aber auch nicht mehr angebracht.

Versichert sind Beeinträchtigungen der Sinne Sehen, Sprechen, Hören sowie die Beeinträchtigung der Grundfähigkeiten Schreiben, Gebrauch einer Hand, Fingerfertigkeiten, Greifen und Halten, Heben und Tragen, Gebrauch eines Arms, Treppen steigen, Gehen, Knien und Bücken, Stehen, Sitzen, der Gleichgewichtssinn, der Intellekt und die Orientierung. Außerdem wird geleistet, wenn der Versicherte gesetzlicher Betreuung bedarf oder pflegebedürftig wird.

Mehrwert durch Verkürzung des Prognosezeitraums

Wer anstatt des Tarifs „Comfort12M“ den Tarif „Premium6M“ wählt, verkürzt den Prognosezeitraum von zwölf auf sechs Monate und erhält zusätzlich Leistung, wenn er seine Fahrerlaubnis aufgrund einer körperlichen Einschränkung verliert.

Dieser zusätzliche Auslöser ist vielleicht eine nette Beigabe. Die Verkürzung bringt hingegen einen echten Mehrwert, da man bei einem komplizierten Bruch durchaus mal sechs Monate lang liegen kann. Auch ein leichter Schlaganfall kann nach acht bis neun Monaten wieder größtenteils verheilt sein. In jedem Fall erhält der Versicherte seine Leistung ein halbes Jahr früher als im „Comfort12M“-Tarif.

Die einzelnen Auslöser sind alle sehr kundenfreundlich definiert. So wird beispielsweise der Einsatz einer Unterarm-Gehstütze bei den Auslösern Treppensteigen und Gehen ausgeschlossen. Andere Versicherer verlangen, diese einzusetzen, was ein Erreichen des Auslösers erschwert.

Neue zielgruppenorientierte Leistungsauslöser

Die eigentlichen Highlights sind aber die drei neuen Leistungsauslöser, die es so am Markt noch nicht gibt.

Äußerst zielgruppenorientiert ist der Leistungsauslöser „Verlust der Fahrlizenz Klasse C oder D“. Dieser leistet bei allen Bus- oder Lkw-Fahrern, wenn sie aufgrund einer körperlichen Einschränkung ihre besondere Fahrlizenz verlieren. Psychische Erkrankungen und auch Alkohol- und Drogenmissbrauch sind ausgeschlossen.

Ebenfalls zielgruppenorientiert ist die aus der Berufsunfähigkeits-Versicherung bekannte Infektionsklausel. In der BU-Versicherung ist der Nutzen eher marginal, in der GF-Versicherung ist sie ein echter Mehrwert für medizinisches Personal wie auch für alle in der Gastronomie Beschäftigten.

Bei psychischen Erkrankungen

Die letzte der drei optionalen Erweiterungen ist eine Klausel, die bei psychischen Erkrankungen leistet. Bemerkenswert ist, wie umfassend diese gestaltet ist. Während Wettbewerber es bei einer Auswahl von psychischen Erkrankungen wie schwere Depression und Schizophrenie belassen, leistet die Nürnberger, wenn eine Erwerbsminderung aufgrund einer psychischen Erkrankung vorliegt.

Da wäre dann der berühmte Burnout mit dabei, weil dieser für gewöhnlich als Zusatzdiagnose zu einer mittelschweren Depression gestellt wird. Kombiniert man das dann mit der Klausel für Bus- und Lkw-Fahrer, dann ergibt sich eine echte Alternative zur Berufsunfähigkeit. Diese gilt zwar nur für diesen Beruf, aber dafür ist sie auch günstiger als eine BU-Versicherung.

Lücke ein Stück weit geschlossen

Unter dem Strich betrachtet, hat die Nürnberger eines der interessantesten Produkte in diesem Jahr entwickelt, das die Lücke zwischen der BU-Versicherung und den anderen Produkten zumindest für die größte Berufsgruppe in Deutschland ein gutes Stück schließt.

Der 38-jährige Schreiner zahlt bei einem Prozent Leistungsdynamik und 1.000 Euro Rente bis zum 67. Lebensjahr in der Variante „Comfort12M“ 55 Euro im Monat (brutto 73,33 Euro). Für „Premium6M“ sind es 65,38 Euro (brutto 87,18 Euro).

Philip Wenzel

Der Autor ist Fachwirt für Versicherungen und Finanzen (IHK) und für die Freche Versicherungsmakler GmbH & Co. KG tätig.

Schlagwörter zu diesem Artikel
Berufsunfähigkeit · Erwerbsminderung · Erwerbsunfähigkeit · Lebensversicherung · Rente · Zielgruppe
 
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