Neues für Handwerker, junge Eltern und bei Teilsanierungen

26.2.2019 – Drei Mal Neues in Unfall: Der Münchener Verein hat einen Unfallschutz für Handwerker entwickelt. Die Universa erweitert ihr Angebot um ein Optionsrecht und der Sachpool VFV seinen Tarif um Gipsgeld. Die Oberösterreichische hat drei Tarife erweitert beziehungsweise verbilligt. Die Degenia hat ein neues Gebäudekonzept.

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Die Münchener Verein Versicherungsgruppe bringt mit der Absicherung „PrivatUnfall“ einen neuen Unfallschutz für selbstständige und angestellte Handwerker auf den Markt, der sowohl die finanziellen Folgen nach Unfällen im Beruf wie auch solchen in der Freizeit absichert.

Versicherbar sind eine Invaliditätssumme bis zu einer Million Euro sowie eine lebenslange Unfallrente von bis zu 3.000 Euro pro Monat. Der Versicherer verzichtet auf Wartezeiten. Junge Handwerker bis 29 Jahren erhalten 15 Prozent Beitragsnachlass. Auf Wunsch kann der Schutz für die ganze Familie abgeschlossen werden.

Rabatt für junge Handwerker

Der Police liegt eine neue verbesserte Handwerker-Gliedertaxe zugrunde. Bei Arbeitsunfällen erhöht sich die Invaliditätsleistung um zehn Prozent. Bei Unfalltod erhalten die Hinterbliebenen darüber hinaus zehn Prozent mehr Todesfallleistung. Ist nur die Unfallrente abgesichert, wird die doppelte Unfallrente als zusätzliche Einmalzahlung geleistet.

Den Schutz „PrivatUnfall“ gibt es in drei Tarifvarianten sowie zusätzlichen Bausteinen. Damit können beispielsweise bis zu 5.000 Euro an Übergangsleistungen bei schweren Verletzungen oder eine Todesfallleistung von bis zu 500.000 Euro versichert werden. Möglich sind zudem Krankenhaustage- oder Genesungsgeld. Der Baustein „Reha-Management“ leistet persönliche Beratung und Betreuung und der Baustein „Assistance“ kümmert sich um Hilfen für zu Hause.

Optionsrecht für Neugeborene

Die Unfallversicherungs-Tarife der Universa Allgemeine Versicherung AG haben ein Optionsrecht zur Kindernachversicherung von Neugeborenen. Eltern, die seit mindestens einem Jahr bei der Universa unfallversichert sind, können ihr Neugeborenes innerhalb von zwei Monaten ohne Gesundheitsprüfung versichern.

Das Recht gilt bis zu einer Höchstinvaliditätssumme von 300.000 Euro sowie für eine lebenslange Unfallrente von bis zu 500 Euro monatlich. Zusätzlich können ein professionelles Reha-Management sowie ein Krankenhaustagegeld und verbessertes Genesungsgeld ohne Gesundheitsprüfung mitversichert werden. Das Optionsrecht für Neugeborene gilt sowohl für das Neugeschäft als auch für Bestandskunden.

Gipsgeld auch für den Bestand

Die VFV GmbH hat in ihrem Bestand „Unfalltarif24“ ein beitragsfreies „Gipsgeld“ eingeführt. Im „Normal“-Tarif werden bei unfallbedingten Knochenbrüchen, bei denen aufgrund ärztlicher Anweisung ein Gipsverband nötig ist, 100 Euro gezahlt. Im „Premium“-Tarif beträgt das Gipsgeld 200 Euro.

Die Leistung kann längstens bis zum Ende eines Jahres, vom Unfalltag an gerechnet, beansprucht werden. Weitere Tarif-Highlights sind die Verzichte auf Gesundheits- sowie Vorversicherer- oder Vorschadenabfragen. Es gibt Progressionsstufen von 225, 350 und 500 Prozent.

Billiger für Dauercamper

Bei den neuen Wohngebäude- und Hausrattarifen der Oberösterreichischen Versicherung AG kann die Versicherungssumme nun nicht mehr nur nach Höchstentschädigungs-Modell, sondern auch in Abhängigkeit der Wohnfläche ermittelt werden.

Dazu gibt es Pauschalwerte von 1.900 Euro je m² Wohnfläche in der Wohngebäude- beziehungsweise 800 Euro je m² in der Hausratversicherung. Neu sind zwei Basispakete mit Elementarschutz für bisher Nichtversicherte, die für 15 bis 25 Euro zumindest eine Grundsicherung bieten.

Das „DauerCamper-Paket“ wurde verbilligt: Die Absicherung für das Mobilheim gibt es nun bereits ab 163,22 (zuvor: 198) Euro. Für eine Absicherung der Haus- und Grundbesitzer-Haftpflicht mit einer Versicherungssumme von drei Millionen Euro kommen 18 Euro dazu.

Teilsanierungen zählen

Gemeinsam mit der Condor Allgemeine Versicherungs-Aktiengesellschaft hat die Degenia Versicherungsdienst AG ein Wohngebäude-Deckungskonzept für bereits ältere Ein- und Zweifamilienhäuser entwickelt. Dabei bedarf es nicht mehr einer Komplettsanierung, um einen günstigeren Beitrag zu generieren, sondern es können einzelne Sanierungsjahre beziehungsweise -maßnahmen (Dach, elektrische Leitungen, Wasserrohre) jeweils separat betrachtet und rabattiert werden.

Ein weiteres Highlight sind das Schadenfreiheitssystem und die damit einhergehenden Möglichkeiten der Rabattierung. Kunden, deren bisheriger Wohngebäude-Vertrag seit mindestens fünf Jahren schadenfrei ist, erhalten bis zu 40 Prozent Prämiennachlass auf die Basisprämie.

Tritt ein Schaden während der Vertragsdauer auf oder wird ein mit einem Vorschaden belastetes Gebäude versichert, wird kein Rabatt gewährt. Bei zwei Schäden oder Vorschäden wird ein Risikozuschlag erhoben. Sollte danach wieder eine schadenfreie Phase von fünf Jahren verstreichen, gibt es die automatische Besserstellung zur nächsten Hauptfälligkeit.

Auch Darlehenszinsen eingeschlossen

Beim intern als „T19“ geführten Tarif zahlt der Risikoträger bei einem Totalschaden des Gebäudes bis zu 30.000 Euro Darlehenszinsen (Tarif „Optimum“) an den Versicherungsnehmer. Weitere Leistungserweiterungen sind Spechtlochschäden an der Gebäudefassade sowie Schäden durch Schalenwild.

Durch eine Besitzstandsgarantie sowie eine abschließbare Konditionsdifferenz-Deckung wird die Lücke des Vorvertrags zum neuen Degenia-Vertrag geschlossen. Die Elementardeckung wurde um „Starkregen“ erweitert.

Es gibt zudem eine Variante mit Allgefahrendeckung. Dieser Zusatz leistet eine Entschädigung für versicherte Sachen, die durch eine unvorhergesehene Ursache zerstört, beschädigt oder abhandengekommen sind.

Versichert werden können Ein- und Zweifamilienhäuser bis zu 800 m² mit einem Gewerbeanteil bis zu 50 Prozent der Fläche, die in den letzten fünf Jahren maximal zwei Schäden verzeichnet haben.

 
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