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Mehr „Vorsorge“ auf betrieblicher Ebene

8.10.2019 – Monuta kommt mit kollektivem Sterbegeld, die Swiss Life mit einer betrieblichen Berufsunfähigkeitsrente und der Münchener Verein mit einem Angebot für Geringverdiener auf den Markt. Verti erweitert seine Palette für Makler bei der Risiko-Lebensversicherung und die Alte Leipziger ihr Fondsuniversum.

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Ihre Sterbegeldversicherung bringt die Monuta Versicherungen, Zweigniederlassung Deutschland der Monuta Verzekeringen N.V. als betrieblichen Vorsorgebaustein an den Markt. Für die betriebliche Sterbegeldvorsorge (bSV) wurde eigens die Monuta Unterstützungskasse e.V. gegründet.

Zusätzlich noch möglich

Die Versicherungssumme beträgt für alle Angestellten zwischen 25 und 57 Jahren jeweils maximal 7.500 Euro. Der Arbeitgeber trägt die Beiträge in voller Höhe für seine Arbeitnehmer. Für den Arbeitgeber sind die Beiträge zur bSV als Betriebsausgaben lohnsteuer- und sozialabgabefrei sowie voll abzugsfähig.

Der Verwaltungsaufwand wird komplett von der Monuta Unterstützungskasse übernommen. Unternehmen, die für ihre Mitarbeiter eine betriebliche Altersversorgung (bAV) abgeschlossen haben, können zusätzlich auch eine bSV anbieten. Bestehende Vorsorgeleistungen bleiben hiervon unberührt. Alle bSV-Versorgungszusagen werden von der Unterstützungskasse kongruent rückgedeckt.

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Mindestens zehn Arbeitnehmer

Die kollektive Berufsunfähigkeits- (BU-) Absicherung „Swiss Life BU Pro“ gibt es als selbstständige BU-Rente für den Durchführungsweg Direktversicherung und als Rückdeckungs-Versicherung für den Durchführungsweg Pensionszusage. Voraussetzung für das Produkt der Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland: Es müssen mindestens zehn Arbeitnehmer gegen das BU-Risiko abgesichert werden.

Der Abschluss ist bis zum Höchsteintrittsalter von 63 Jahren möglich. Im Regelfall wird für alle Mitarbeiter eine einheitliche Tarifierung zugrunde gelegt. Damit könnten auch Tätigkeiten, die normalerweise schwer versicherbar sind, berücksichtigt werden, wirbt der Versicherer.

Die „Swiss Life BU Pro“ gibt es als rein arbeitgeber- sowie gemischt-finanzierte Variante. Wobei der Arbeitgeberanteil bei Letzterer mindestens 50 Prozent betragen muss. Durch die Aufnahme des Kollektivs gibt es eine vereinfachte Gesundheitsprüfung.

Die Beitragszahlung verursacht beim Arbeitgeber keine Lohnnebenkosten und kann als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Sie ist für den Arbeitnehmer in der Regel steuer- und sozialversicherungsfrei. Beim Ausscheiden aus dem Unternehmen kann die BU-Versicherung privat fortgeführt werden.

Arbeitgeberfinanzierte Förderrente für Geringverdiener

Die Münchener Verein Lebensversicherung AG hat im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung die „Deutsche FörderRente“ für Geringverdiener entwickelt. Es handelt sich um eine fondsgebundene Rentenversicherung mit Garantieleistung auf Basis einer arbeitgeberfinanzierten Direktversicherung. Arbeitgeber sichern ihren Mitarbeitern eine lebenslange Rentenzahlung, eine vollständige Kapitalauszahlung oder eine Kombination aus beidem.

Die „Deutsche FörderRente“ kann nach § 100 EStG von Arbeitnehmern mit einem monatlichen Bruttoentgelt bis zu 2.200 Euro abgeschlossen werden. Pro Jahr sind Beiträge zwischen 240 und 480 Euro zu leisten und müssen zusätzlich zum bisherigen Einkommen gezahlt werden.

Arbeitgeber, die einem Mitarbeiter im Jahr 480 Euro nach § 100 EStG zukommen lassen, sparen sich im Vergleich zu einer Gehaltserhöhung mit gleicher Summe 168 Euro. Dies gilt unter Berücksichtigung der staatlichen Förderung von 30 Prozent sowie der Steuererstattung aus Betriebsausgaben.

Kombinierbar mit Pflege

Der Vertrag kann flexibel gestaltet werden. Das bezieht sich beispielsweise auf die Beitragsfreistellung für maximal drei Jahre, eine Vorverlegung des Rentenbeginns um maximal fünf Jahre oder eine beitragsfreie Verlängerung bis zu einem Alter von maximal 85 Jahren.

Darüber hinaus ist eine Änderung des Portfolios unter Berücksichtigung von bis zu zwölf Fondswechseln im Versicherungsjahr jederzeit möglich. Abschließbar ist auch eine Pflege-Option. Tritt der Pflegefall ein, erhält der versicherte Mitarbeiter die doppelte Rentenleistung. Die Option wird zum Rentenbeginn frühestens mit Alter 62 ohne Gesundheitsprüfung wirksam.

Mehr Raum für Gestaltung

Die Verti Versicherung AG hat ihr Angebot im Bereich der Risiko-Lebensversicherung für Makler um eine „Premium“-Variante erweitert. Sie bietet neben höheren Leistungen weitere vertragliche Gestaltungs-Möglichkeiten wie die Verdopplung der Versicherungssumme bei Tod durch Unfall oder die Befreiung von der Beitragszahlungspflicht bei Berufsunfähigkeit.

Neu sind Zusatzleistungen bei schweren Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall oder bei Pflegebedürftigkeit. Die Beiträge sind garantiert.

Um den Vertrieb für angebundene Makler zu erleichtern, wurde in Zusammenarbeit mit der B-Tix GmbH ein digitaler Abschlussprozess auf Basis der Bipro-Normen für Tarifierung, Angebot, Antrag und den Übermittlungsservice für den Dokumententausch aufgesetzt. Der Tarifrechner prüft online das Risiko sofort und entscheidet unmittelbar verbindlich über die Annahme des Antrags.

Nachhaltige ETF

Um dem Kundenwunsch nach Nachhaltigkeit in der Kapitalanlage stärker gerecht zu werden, hat die Alte Leipziger Lebensversicherung a.G. die Zusammenarbeit mit der Amundi-Gruppe verstärkt. Für die Fondsanlage stehen nun auch drei nachhaltige ETF (Exchange-traded fund) von Amundi zur Verfügung.

Die drei börsengehandelten Fonds bilden die MSCI SRI Indizes für die Anlageregionen USA, Europa und Schwellenländer ab. Ebenfalls neu für Versicherungskunden ist der „Amundi Prime Global Ucits ETF“. Dieser bietet eine Anlage in Aktien aus 23 Industrieländern an.

Die Fondskosten für die „Prime ETF“-Reihe werden mit 0,05 Prozent angegeben. Dabei handelt es sich um laufende Kosten (jährlich, inklusive aller Steuern). Bis zum ersten Jahresabschluss werden die Kosten geschätzt. Beim ETF-Handel können Kosten und Kommissionen anfallen.

 
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