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Finanztest: Die günstigsten Gewässerschaden-Haftpflichtpolicen

21.8.2019 – Die Gewässerschaden-Haftpflicht startet bei überirdischen Heizöltanks bei der SV Sparkassenversicherung mit 23 Euro Jahresbeitrag; bei den unterirdischen Tanks bietet die Gesellschaft einen Tarif für 31 Euro. Bei den Leistungen gäbe es kaum Unterschiede, aber bei den Versicherungssummen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung in der Zeitschrift Finanztest.

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Die Stiftung Warentest hat die Angebote für Gewässerschaden-Haftpflicht-Versicherungen unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse veröffentlichte sie in der Ausgabe 9/2019 ihrer Zeitschrift Finanztest.

Für die Auswertung analysierten die Redakteure 23 Tarife ohne Selbstbehalt und mit jeweils bis zu zwei unterschiedlichen Deckungssummen von 23 Versicherern. Spezialtarife für Angehörige des öffentlichen Dienstes und Angebote, die nur in Kombination erhältlich sind, hat Finanztest nach eigenen Angaben nicht berücksichtigt. Zum Beispiel die Allianz Versicherungs-AG versichert Öltanks nur als Zusatzdeckung.

Nach welchen weiteren Kriterien die teilnehmenden Versicherer ausgewählt wurden, lässt sich der Zeitschrift nicht entnehmen. Nicht aufgeführt werden zum Beispiel die Grundeigentümer-Versicherung VVaG, Interlloyd Versicherungs-AG, Medien-Versicherung a.G., Rhion Versicherung AG und Waldenburger Versicherung AG, Außerdem fehlen sämtliche Assekuradeure mit ihren Konzepten.

Drei Millionen Euro Deckungssumme „vollkommen ausreichend“

Es wurden nur Policen mit mindestens drei Millionen Euro Versicherungssumme pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden aufgeführt, da die Tester diese Summe „für vollkommen ausreichend halten“.

Nach Angaben in dem Verbrauchermagazin „lagen die höchsten Gewässerschaden-Haftpflichtfälle vergangener Jahre bei rund 500 000 Euro“. Diese Ansicht vertraten die Redakteure bereits in ihrem Bericht vor vier Jahren (VersicherungsJournal 2.7.2015).

Die angegebenen Preise gelten unter der Voraussetzung, dass der Versicherungsnehmer im Lauf der vergangenen fünf Jahre keine Gewässerschäden hatte.

Die günstigsten und das teuerste Angebot

Den günstigsten Tarif mit 23 Euro im Jahr für einen oberirdischen 3.000-Liter-Öltank bietet die SV Sparkassenversicherung Gebäudeversicherung AG. Für unterirdische Tanks, die in die Erde eingegraben sind, mit maximal 3.000 Litern bietet die Gesellschaft mit 31 Euro im Jahr ebenfalls das niedrigste Angebot.

Bei oberirdischen Tanks ab 10.000 Liter kostet die billigste Police 30 Euro jährlich bei der BGV-Versicherung AG und 50 Euro bei der Zurich Gruppe Deutschland.

Das teuerste Angebot beläuft sich auf 166 Euro und kommt von der Volkswohl Bund Sachversicherung AG. Für unterirdische Tanks liegt der Versicherer mit seinen Tarifen ebenfalls an letzter Position (3.000 Liter: 166 Euro; 5.000 Liter: 232 Euro).

Die günstigsten Gewässerschaden-Haftpflicht-Versicherungen in Finanztest

Versicherer

Versicherungssumme*

Jahresbeitrag**

Oberirdische Heizöltanks 3.000 Liter

BGV

6/10

30

Bayerische Beamten Versicherung AG (die Bayerische)

20

33

Europa Versicherung AG ***

5/10

31/36

SV Sparkassenversicherung

3/10

23/30

Oberirdische Heizöltanks 5.000 Liter

BGV

6/10

30

Die Bayerische

20

35

Die Haftpflichtkasse VVaG

3/10

36/43

Europa***

5/10

31/36

Gothaer Allgemeine Versicherung AG

5/20

36/51

Nürnberger Allgemeine Versicherungs-AG

3/10

36/39

Oberirdische Heizöltanks 10.000 Liter

BGV

6/10

30

Die Bayerische

20

38

Europa***

5/10

45/52

Gothaer

5/20

45/64

Zurich

5/50

45/62

Unterirdische Heizöltanks 3.000 Liter

Die Bayerische

20

46

Europa***

5/10

43/50

SV Sparkassenversicherung

3/10

31/40

Zurich

5/50

39/53

Unterirdische Heizöltanks 5.000 Liter

Die Haftpflichtkasse

3/10

48/57

Europa***

5/10

43/50

Nürnberger

3/10

36/39

Zurich

5/50

44/60

Unterirdische Heizöltanks 10.000 Liter

Die Bayerische

20

56

Die Haftpflichtkasse

3/10

57/69

Nürnberger

3/10

62/69

Schwarzwälder Versicherung VVaG

10/20

60/70

Zurich

5/50

50/68

Unterschiede bei Versicherungssummen

Bei den Leistungen gebe es kaum gewichtige Unterschiede zwischen den Angeboten, schreibt Finanztest. Zu den versicherten Kosten gehörten die Aufwendungen für das Ausbaggern und Abfahren des verseuchten Erdreichs.

Abweichungen gebe es dagegen bei der Versicherungssumme. In vielen Tarifen sind maximal Schäden bis drei Millionen Euro gedeckt. Die Condor Allgemeine Versicherungs-AG, Ergo Versicherung AG, R+V Allgemeine Versicherung AG und Zurich geben dagegen bis 50 Millionen Euro Deckung.

Bezugsquelle

Finanztest 9/2019 (Bild: Stiftung Warentest)

Im aktuellen Bericht weist Finanztest aber daraufhin, dass viele Tankbesitzer keine separate Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung bräuchten, da diese Schäden in vielen Privathaftpflicht-Policen bis zu einer bestimmten Summe mitversichert seien.

Teilweise ist dieser Einschluss aber davon abhängig, dass das versicherte Gebäude von dem Versicherungsnehmer selbst bewohnt wird. Ein Vergleich der Privathaftpflicht-Tarife wird für das nächste Heft angekündigt.

Die Zeitschrift Finanztest 9/2019 ist für 6,10 Euro im Zeitschriftenhandel zu kaufen. Das Heft ist auch als E-Paper für 4,99 Euro online erhältlich. Der Artikel „Gewässerschaden-Haftpflichtversicherung im Vergleich“ kostet 2,50 Euro.

 
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