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Finanztest: Die besten Funktionsinvaliditäts-Versicherungen

30.7.2020 – Die Stiftung Warentest hat einen Vergleich von funktionellen Invaliditäts-Versicherungen veröffentlicht. Testurteile wurden nicht vergeben, aber zwei Tarife der Barmenia als „empfehlenswert“ eingestuft. Der Bewertung liegen sieben Leistungskriterien und vier Preisbeispiele zugrunde.

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Die Stiftung Warentest hat einen Vergleich von funktionellen Invaliditäts-Versicherungen (FIV) auf ihrer Internetseite und in ihrer Zeitschrift Finanztest 8/2020 veröffentlicht. Untersucht wurden zehn Tarife von folgenden sieben Versicherern:

Nach welchen Kriterien diese Unternehmen ausgesucht wurden, ist aus dem Artikel nicht ersichtlich.

Einige Anbieter fehlen im Vergleich der Stiftung Warentest

In dem Teilnehmerfeld fehlen zum Beispiel die BGV-Versicherung AG/ Lebensversicherung von 1871 a.G. München, die Ideal Versicherung AG, die Interlloyd Versicherungs-AG, die Prismalife AG und die VPV Allgemeine Versicherungs-AG.

Die genannten Versicherer gehörten bei einer Qualitätsumfrage der Vema Versicherungsmakler Genossenschaft e.G. zu den von deren Partner genannten wichtigsten Anbietern (VersicherungsJournal 25.6.2019).

Außerdem blieben die Gothaer Allgemeine Versicherung AG, die Konzept & Marketing – ihr unabhängiger Konzeptentwickler GmbH sowie die Trias Versicherung AG unerwähnt. Diese Unternehmen waren beim Vergleich der Ascore Das Scoring GmbH mit dabei. Das Analysehaus hatte für die Bewertung 48 Kriterien herangezogen (2.5.2018).

Keine Testurteile, aber zwei Empfehlungen

Zum Schutzumfang der Testkandidaten heißt es in der Zeitschrift: „Leistungen gibt es in der Regel nach Ablauf einer Wartezeit von sechs Monaten in diesen Fällen: bei dauerhaften Unfallschäden, irreversiblem, nicht mehr therapierbarem Verlust bestimmter Grundfähigkeiten, bei Eintritt bestimmter schwerer Erkrankungen, Organschäden oder Pflegebedürftigkeit.“

Auf Testurteile verzichtet die Stiftung in diesem Falle. Aber die Tarife „Opti5Rente Top-Schutz“ und „Opti5Rente Premium-Schutz“ der der Barmenia bewertet sie als „empfehlenswert“. Diese Angebote bieten nach Ansicht der Tester „guten Schutz zu einem guten Preis“.

Die Barmenia landete bei der Vema-Umfrage bei der Bedeutung im Neugeschäft in dieser Sparte auf dem zweiten Platz hinter Janitos. Im Qualitäts-Ranking kam sie auf Rang drei hinter der Prismalife und der Bayerischen.

Die Kriterien der Stiftung Warentest für funktionelle Invaliditäts-Versicherungen

Was ein guter Schutz ist, das macht die Stiftung Warentest an sieben Kriterien fest. Dazu zählen:

  • die „Leistung bei dauerhaften Unfallschäden oder Pflegebedürftigkeit“ oder
  • der „Verlust einer sensorischen Fähigkeit oder des Orientierungssinnes (Kategorie A)“,
  • der „Verlust von drei oder vier motorischen Fähigkeiten oder Mobilität (Kategorie B)“,
  • die Absicherung „bei Eintritt schwerer Krankheiten / Organschäden (Organrente)“.

Die sonstigen Anforderungen sind: „Nachversicherungs-Garantie, Leistungsdynamik, Verzicht zur Meldung bei verbesserter Gesundheit“, sowie eine „günstige Kündigungsregelung“.

Finanztest Cover (Bild: Finanztest)

Beiträge mit oder ohne Alterungsrückstellungen

Die Beiträge haben die Tester am Beispiel von vier Musterkunden verglichen. Die sind zwischen 25 bis 30 Jahre alt, haben unterschiedliche Berufe und versichern 1.500 bis 2.000 Euro Monatsrente bis zum 67. Lebensjahr.

Die Arag, die Bayerische und die Janitos berechnen die Prämien ohne Alterungsrückstellungen, sie steigen daher mit zunehmendem Alter der Versicherten. Je nach Musterfall verlangen diese Gesellschaften zwischen 210 und 425 Euro Jahresbeitrag. Innerhalb der einzelnen Musterfälle liegen die Beiträge je nach Tarif bis zu 145 Euro auseinander.

Bei der Axa, der Barmenia, der Signal Iduna und der SV sind die Preise gleichbleibend kalkuliert. Sie liegen je nach Musterfall zwischen 340 und 857 Euro. Innerhalb der einzelnen Musterfälle liegen die Beiträge je nach Tarif bis zu 331 Euro auseinander.

Die Ausgabe 08/2020 von Finanztest ist für 6,10 Euro im Handel erhältlich oder kann als PDF-Datei für 4,99 Euro online erworben werden. Die elektronische Version des Artikels kann für 3,00 Euro online gekauft werden.

 
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