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Euro: Die besten Wohngebäude- und Hausratversicherungen

23.7.2021 – Die Zeitschrift Euro hat zusammen mit Morgen & Morgen Wohngebäude- und Hausratversicherungs-Tarife geprüft. Testsieger im Bereich Wohngebäude wurde unter nur zwölf Testkandidaten das Janitos-Angebot „Best Selection“. In Hausrat setzte sich die Waldenburger („Premium“) gegen 38 weitere Wettbewerber durch.

In der aktuellen Ausgabe 8/2021 der Zeitschrift Euro ist ein Vergleich von Wohngebäude- und Hausratversicherungen erschienen. Er basiert auf Daten des Analysehauses Morgen & Morgen GmbH.

In den Test „einbezogen wurden nur Versicherungs-Unternehmen, keine Assekuradeure, die keine eigene Versicherungslizenz besitzen“, heißt es in dem Artikel ohne weitere Begründung. Hatte ein Anbieter mehrere Tarife für gemeldet, so sei der leistungsstärkste herangezogen worden.

Erweiterte Naturgefahren inklusive

In Wohngebäude wurden nur Produkte mit einer erweiterten Elementarschadendeckung geprüft. Als Grund geben die Autoren an, dass ein Elementarschaden bei Gebäuden schnell in die Hunderttausende gehen und die finanzielle Existenz des Versicherten gefährden könne. Deshalb sei ein Abschluss dringend angeraten.

„Bei einigen Gesellschaften waren zwar die Bedingungen ermittelbar, nicht jedoch die Höhe der Jahresbeiträge (diese wurden auch von den Unternehmen nicht geliefert). Ebenfalls entfielen Versicherer, welche die gewählten Tarifkriterien nicht bedienen“, wird in der Zeitschrift ausgeführt.

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Verschiedene Musterfälle

Als Musterfall für den Wohngebäude-Test wurde einerseits ein 100 Quadratmeter großes, selbst bewohntes Einfamilienhaus und andererseits ein 230 Quadratmeter großes Mehrfamilienhaus in Kassel (Zürs-Zone 1) gewählt. Weitere Modellannahmen: zwei Etagen, Bauartklasse 1, ausgebautes Steildach, Keller nicht bewohnbar, Versicherungsnehmer 30 Jahre.

In der Sparte Hausrat wurden Bewertungen für eine 40 und eine 100 Quadratmeter große Wohnung ebenfalls in Kassel durchgeführt. Hier war Elementarschutz nicht eingeschlossen. „Grund: Er ist nicht zwingend notwendig, weil Elementarschäden hier üblicherweise nicht ganz so teuer sind“, wird hervorgehoben.

Diese Leistungskriterien wurden bewertet

In die Wohngebäude-Bewertung flossen 20 Leistungskriterien ein. Als „wichtigste“ Aspekte, für die auch die Teilergebnisse in einer Tabelle aufgeführt sind, werden aufgezählt: grobe Fahrlässigkeit, Überspannungsschäden, Aufräum-/ Abbruchkosten, Bewegungs-/ Schutzkosten, Hotelkosten bei Unbewohnbarkeit, Sengschäden ohne Lichterscheinung und Sachverständigenkosten.

Beispielhaft genannt als weitere bewertete Leistungen werden Nutzwärmeschäden, Zuleitungsrohre auf dem Grundstück zur Versorgung, Dekontaminationskosten und Mehrkosten durch behördliche Auflagen.

Zu den 30 bewerteten Leistungsaspekten in Hausrat gehörten unter anderem grobe Fahrlässigkeit, Überspannungsschäden, Aufräumkosten, Rauch- und Rußschäden, Hotelkosten bei Unbewohnbarkeit sowie Bewachungskosten.

So wurden die Punkte vergeben

Je Kriterium war eine Maximalpunktzahl von 100 Punkten zu erreichen. Nach welchen Maßgaben die Punkte gestaffelt vergeben wurden, erfährt der Leser allerdings nicht. Die Ergebnisse aus den einzelnen Testkriterien wurden zu einem Leistungsindex zusammengefasst. Dieser Index ging zu 60 Prozent in die Wertung ein.

Die verbleibenden 40 Prozent entfielen auf die Beitragspunkte. Hierzu wird im Artikel erläutert: „Der Mittelwert der Beiträge der ausgewählten Tarife diente jeweils als Mittelmaßeinheit. Der günstigste Tarif wurde mit 100 Punkten gewertet, der teuerste mit null Punkten. Die Bewertung erfolgte nach positiver oder negativer Abweichung.“

Die Ergebnisse für die beiden Modelfälle (Einfamilien- beziehungsweise Mehrfamilienhaus in Wohngebäude; 40- beziehungsweise 100-Quadratmeter-Wohnung in Hausrat) wurden zu einem Gesamtergebnis verdichtet. Ab 90 Punkten gab es die Höchstnote „sehr gut+“, ab 80 Zählern ein „sehr gut“.

Janitos gewinnt in Wohngebäude

In der Wohngebäude-Wertung setzte sich in einem sehr überschaubaren Feld von zwölf Testkandidaten die Janitos Versicherung AG (Tarif „Best Selection“) mit 90,35 Punkten gegen die Wettbewerber durch. Das Unternehmen erhielt als einziges die Höchstnote.

Die „sehr guten“ Plätze zwei bis fünf belegen die Continentale Sachversicherung AG („ImmoGuard XXL“, 87,80 Zähler), die DEVK Versicherungen („Premium“, 86,00 Punkte), die Inter Allgemeine Versicherung AG („PREMIUM“, 85,85 Zähler) und die Basler Sachversicherungs-AG („Ambiente TOP“, 80,25 Punkte).

In der Mehrfamilienhaus-Wertung erreichte kein Produkt die Höchstnote. In der Einfamilienhaus-Wertung bekamen insgesamt sechs Angebote ein „sehr gut+“. Hierzu zählt neben den Offerten von Janitos, Continentale. DEVK, Inter und Basler auch der Tarif „Premium“ der Waldenburger Versicherung AG, der die zweithöchste Punktzahl erzielte.

Die Prämien der Produkte mit der Höchstnote bewegen sich zwischen 408,71 Euro (Janitos) und 513,80 Euro (Basler). Beim teuersten Testkandidaten waren es 887,91 Euro. Ein Blick in die Testtabelle offenbart ein sehr großes Leistungsgefälle in Sachen Sachverständigenkosten (zehn bis 100 Punkte).

Waldenburger gewinnt in Hausrat

In der Hausrat-Gesamtwertung sicherte sich die Waldenburger („Premium“) mit 92,50 Punkten den Spitzenplatz. Knapp dahinter folgt die Ammerländer Versicherung VVaG mit 92,10 Zählern (jeweils „sehr gut+“). Auf den „sehr guten“ Positionen drei bis fünf liegen die GEV („PROTECT Premium, 85,20 Punkte), die HEB („Premium“, 83,90 Zähler) und die Janitos („Best Selection“, 80,80 Punkte).

Große Unterschiede haben die Tester „vor allem bei Übernahme von Hotelkosten nach einem Schadenfall und bei den Aufwendungen für Bewachung“ beobachtet. Zudem haben sie sehr große Preisunterschiede ausgemacht. „So ist der Hausratschutz für eine Wohnung mit 100 Quadratmetern sowohl für eine Jahresprämie von unter 60 Euro als auch für über 200 Euro erhältlich.

Und billig heißt keineswegs schlecht. Der Testsieger in dieser Kategorie, die Ammerländer, ist zwar nicht der absolut günstigste Anbieter, kostet aber auch nur 58,79 Euro, heißt es in dem Artikel.

Leserbriefe zum Artikel:

Knut Kahnt - Einschluss „grobe Fahrlässigkeit” ist ein Muss. mehr ...

+Volker Arians - Kein Hinweis auf Allgefahrendeckung. mehr ...

E. Daffner - Das kommt auf die Ausschlüsse an. mehr ...

+Fridolin Weber - Noch nie etwas von Elementarschäden in der Hausrat gehört? mehr ...

E. Daffner - Dafür kommt keine Elementarversicherung auf. mehr ...

Tim Tasche - Es gibt es ja noch die Rückstauschäden. mehr ...

Bernd Krone - Rückstauschäden sind immer problematisch. mehr ...

E. Daffner - Ohne Bedingungen ist keine Aussage möglich. mehr ...

Schlagwörter zu diesem Artikel
Elementarschaden · Hausratversicherung · Immobilie · Sachversicherung
 
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