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Die stabilsten Berufsunfähigkeits-Versicherer

31.1.2020 – Im Map-Report Nummer 913 – „Stabilitätsrating der Berufsunfähigkeits-Versicherer“ – werden die Lebensversicherer Swiss Life, Allianz, Aachenmünchener, LV 1871, Ergo Vorsorge, Nürnberger und Stuttgarter mit der Höchstnote „mmm“ („hervorragend“) ausgezeichnet. Kritisch sehen die Analysten Kampfreise, missbrauchsanfällige Risikoeinstufungen und hohe Anpassungsoptionen.

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Am Donnerstag ist bei der Franke und Bornberg Research GmbH der Map-Report Nummer 913 – „Stabilitätsrating der Berufsunfähigkeits-Versicherer“ erschienen.“ Darin wurde die Leistungsfähigkeit von 35 Lebensversicherern aus Verbrauchersicht untersucht.

21 Kriterien mit unterschiedlichem Gewicht

Die Analyse stützt sich auf

  • Preiskriterien, Anteil von 31 Prozent am Gesamtergebnis
  • Höhe möglicher Dynamiksteigerung und Rentensteigerungen, zehn Prozent
  • Antragsfragen, acht Prozent
  • Konstanz der Risikoüberschüsse, 15 Prozent
  • Franke und Bornberg BU-Unternehmensrating und BU-Leistungspraxisrating, fünf Prozent
  • Finanzstärke, acht Kriterien, Anteil zusammen 31 Prozent

Zu den insgesamt 21 Einzelfragen hat die Redaktion maximal jeweils zwischen 50 und 150 Punkten vergeben. Somit konnten insgesamt bis zu 1.950 Punkten erreicht werden.

Sieben Lebensversicherer sind „hervorragend“

Von dieser Höchstpunktzahl haben sieben Versicherer mindestens drei Vierteil erreicht. Sie bekamen dafür das Rating „mmm“ („hervorragend“):

Weitere 13 Testteilnehmer schafften 65 oder mehr Prozent und erhielten dafür das Rating „mm“ („sehr gut“). Für 15 Gesellschaften reichte es für mindestens 55 Prozent der erzielbaren Punkte und damit „m“ („gut“). Einmal wurde „m-“ („befriedigend“) vergeben.

Wegen unvollständiger Daten konnte die Tester für 26 Anbieter keine Gesamtbewertung erstellen.

Warnung vor Berufsunfähigkeits-Versicherungen zu Kampfpreisen

Als einen wesentlichen Stabilitätsfaktor sehen die Analysten bedarfsgerechte Preise an. Die Durchschnittsbeiträge würden einzelne Anbieter um die Hälfte (brutto) beziehungsweise 30 Prozent (netto) unterbieten. Ein derart sehr aggressives Pricing sei nicht allein mit einer strengen Risikoselektion zu rechtfertigen.

Für Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH, zeigen sich bei Kampfpreisen deutliche Tendenzen zur Unterkalkulation. Kritisch sieht der Herausgeber des Map-Reports auch das Einschätzen des beruflichen Risikos. Fragen nach Tätigkeitsmerkmalen seien anfällig für Manipulation und erhöhten daher das Risiko nicht auskömmlicher Beiträge.

Als weiteren „destabilisierenden Faktor“ nennt er „hohe Dynamiksätze ohne zusätzliche Gesundheitsprüfung“. Diese betragen laut dem Map-Report bei fünf Versicherern bis zu zehn Prozent. Negative Selektionseffekte seien so vorprogrammiert.

Map-Report 913 - Dynamiksätze (Bild: Franke und Bornberg)

Bezugshinweis für den Map-Report

Der Map-Report Nummer 913 – „Stabilitätsrating der Berufsunfähigkeits-Versicherer“ enthält auf 65 Seiten die vollständige Bewertung von 35 Anbietern. Für weitere 26 Gesellschaften werden Teilauswertungen geliefert.

Das Heft ist als E-Paper ab 363 Euro über die Bestellseite von Franke und Bornberg erhältlich.

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Schlagwörter zu diesem Artikel
Berufsunfähigkeit · Gesundheitsreform · Lebensversicherung · Mapreport · Rating · Rente · Schadenregulierung
 
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