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Basler macht Risikoleben für mehr als 2.000 Berufe billiger

23.7.2021 – Die Stuttgarter überarbeitet ihr Einkommensabsicherungs-Konzept „easi“, die Basler ihre Risikoleben- und die Swiss Life ihre Bedingungen in der Berufsunfähigkeits-Versicherung. Condor und Ergo bringen im Bereich Rentenversicherung neue nachhaltige Lösungen in den Markt.

Die Swiss Life AG, Niederlassung für Deutschland führt in der Berufsunfähigkeits- (BU-) Versicherung die Günstigerprüfung für Teilzeitkräfte ein. Auch die drei Versorgungswerke Metallrente GmbH, Klinikrente Versorgungswerk GmbH und Chemierente (Arbeitskraftschutz Flex, IG Bergbau, Chemie und Energie), bei denen die Swiss Life für die Arbeitskraftabsicherung die Konsortien führt, bieten die tariflichen Verbesserungen für ihre Beschäftigten an.

Späterer Wechsel für Swiss Life unerheblich

Ist die versicherte Person bei Eintritt der Berufsunfähigkeit als Teilzeitkraft tätig und wird aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung der notwendige Berufsunfähigkeitsgrad von 50 Prozent nicht erreicht, greift eine sogenannte Günstigerprüfung. Hierbei wird untersucht, ob die versicherte Person ihre Berufstätigkeit noch für drei Stunden oder mehr täglich ausüben kann beziehungsweise könnte.

Ist dies nicht der Fall, erbringt Swiss Life die vereinbarten BU-Leistungen. Dabei ist es unerheblich, ob die versicherte Person bereits bei Vertragsabschluss oder erst später eine Teilzeittätigkeit ausübt. Unerheblich ist auch, aus welchem Anlass und für welchen Zeitraum eine Person in eine Teilzeittätigkeit wechselt.

Die Möglichkeit der Günstigerprüfung steht angestellten Teilzeitbeschäftigten zeitlich uneingeschränkt zur Verfügung. Eine aufgrund der Prüfung gewährte BU-Rente wird solange erbracht, wie die Berufsunfähigkeit besteht.

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Einfach für Versicherungsvermittler

Die Günstigerprüfung bei Teilzeit ist ein fester Vertragsbestandteil. Somit müssen Vermittler weder explizit dazu beraten, noch bedarf es der Beratungsdokumentation. Zudem kann die Beitragsdynamik künftig bis sechs Jahre vor Ende der vereinbarten Beitragszahlungsdauer wahrgenommen werden.

In der Nachversicherungs-Garantie gilt als Ereignis die „erstmalige Aufnahme einer hauptberuflichen selbstständigen Vollzeittätigkeit“. Die entsprechende Erhöhung ohne Gesundheitsprüfung kann in diesem Fall auf bis zu 18.000 Euro BU-Jahresrente vorgenommen werden.

Bei der Überarbeitung der Annahmerichtlinien wurden mittlerweile über 150 Krankheitsbilder überprüft und diese an den medizinischen Fortschritt und die eigene Schadenerfahrung angepasst. Dies soll die Annahme-Entscheidungen verbessern.

Ergo bietet „Kidspolicen“ für den langfristigen Vermögensaufbau

Die Rentenversicherungs-Produkte „Index“, „Balance“, „Chance“ und „Eco-Rente Chance“ der Ergo Vorsorge Lebensversicherung AG sind als „Kidspolicen“ bis zum 17. Lebensjahr abschließbar. Der monatliche Mindestbeitrag beträgt 25 Euro.

Fondswechsel sind bis zu zwölf Mal pro Jahr kostenlos. Kapitalentnahmen ab 500 Euro sind bis zu zweimal im Jahr, Zuzahlungen jederzeit möglich. Die spätere Auszahlung erfolgt wahlweise als Kapital, lebenslange Rente oder einem Mix aus beidem. Das versicherte Kind kann den Vertrag ab dem 18. Lebensjahr übernehmen.

Unterschiede in der Kapitalanlage

Die „Ergo Kidspolice Balance“ teilt die Kapitalanlage zwischen Investmentfonds und klassischem Sicherungsvermögen nach dem individuellen Sicherheitsbedürfnis des Kunden auf. Das Angebot umfasst über 60 Fonds, von denen bis zu zehn für die persönliche Anlage ausgewählt werden können. Ein jährliches Rebalancing sowie automatisches Ablaufmanagement sind optional möglich.

Die „Ergo Kidspolice Index“ bietet am Ende der Ansparphase eine einhundertprozentige Beitragsgarantie als garantierten Mindestwert. Die „Ergo Kidspolice Chance“ setzt auf einen fondsgebundenen Vermögensaufbau.

Für die „Ergo Eco-Kidspolice Chance“ stehen 31 Fonds zur Auswahl, die ökologische und soziale Gesichtspunkte sowie Aspekte nachhaltiger Unternehmensführung (ESG-Kriterien) berücksichtigen. Risikoträger ist die Ergo Life S.A., die ihren Geschäftsbetrieb klimaneutral organisiert hat.

Condor startet neue nachhaltige Anlagestrategie

Die Condor Lebensversicherungs-AG bietet für ihre fondsgebundenen Rentenversicherungen die nachhaltige Anlagestrategie „BlueMix“. Es wird parallel in mehrere Fonds investiert, die ESG-Kriterien erfüllen. Die Fonds wählt die Scope Analysis GmbH aus.

„BlueMix“ kann in allen Condor-Fondspolicen gewählt werden. Es ergänzt das bestehende Fondsangebot. Die Strategie kann der Kunde je nach Lebensphase oder persönlicher Risikoneigung in vier Varianten wählen. Der Unterschied besteht in der Höhe der Aktienquote: von 40 Prozent (defensiv) bis zu 100 Prozent (offensiv).

Einige der in „BlueMix“ enthaltenen Aktienfonds setzen über die ESG-Kriterien hinaus auf Anlagethemen wie etwa Gesundheit. Das übrige Investment erfolgt in nachhaltige Rentenfonds. Zusätzlich gibt es Fonds mit „Green Bonds“ (klimafreundliche Projekte) sowie Fonds mit „Social Bonds“, die Soziales finanzieren.

Basler Risikoleben-Tarife verbilligen sich

Nach einem Produktupdate verbilligen sich bei der Basler Lebensversicherungs-AG die Risikoleben-Tarife für mehr als 2.000 Berufe. Solche, die eine akademische Ausbildung voraussetzen, wurden in eine bessere Berufsklasse umgestellt, wird mitgeteilt. Die Prämie für den Todesfallschutz wird für die betreffenden Berufsangehörigen bei Neuabschluss somit günstiger als bisher.

Neu im Angebotsrechner ist der Spezialantrag für Absicherungen von Immobilienfinanzierungen. Der Spezialantrag „Baufi“ ist mit stark verkürzter Gesundheitsprüfung im Rechenkern hinterlegt. Der Antrag kann von allen genutzt werden, die in den letzten acht Monaten einen Darlehensvertrag für Baufinanzierungen aufgenommen haben. Bis zu einem Alter von 45 Jahren ist eine Absicherungshöhe von bis zu 500.000 Euro möglich.

Ohne den Abschluss einer Baufinanzierung ist mit dem „EasyGoing Antrag“ eine verkürzte Gesundheitsprüfung bis zum Alter von 40 Jahren und einer Absicherungshöhe von 300.000 Euro möglich.

Stuttgarter „Easi“-Konzept wird flexibler

Die Stuttgarter Lebensversicherung a.G. erhöht bei ihrem Konzept zur Einkommensabsicherung „easi“ die Flexibilität während der Vertragslaufzeit. Dazu sollen ein endloser Dynamik-Widerspruch und zinslose Beitragsstundungen bei bestimmten Anlässen wie Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Eltern- oder Pflegezeit dienen. Neu sind Nachversicherungs-Optionen bei einer staatlich anerkannten Aufstiegsqualifizierung von bis zu 200 Prozent der Ursprungsrente.

Bei der „BU Plus für Schüler“ wurde die Berufswechseloption um fünf Jahre auf insgesamt zehn Jahre verlängert. In „BU Plus“ wurde die Wiedereingliederungs-Hilfe auf 12.000 Euro erhöht und die Infektionsklausel konkretisiert. Für die Krankheitsbilder Krebs, Schlaganfall, Einschränkung der Herz- oder Lungenfunktion sowie Seh-, Hör- und Sprachverlust gilt ab sofort ein vereinfachtes Anerkenntnis (Beantragung mittels Facharztbericht).

Alkohol kein K.O.-Kriterium mehr

Mit „easiswitch“ kann bei einer staatlich anerkannten Aufstiegsqualifizierung in die BU-Versicherung und die „BUV-Plus“ gewechselt werden. Bis zu 18.000 Euro Jahresrente sind in eine BU-Versicherung umtauschbar. Die Leistungsauslöser des „GrundSchutz“+ wurden bei den Zusatzpaketen verbessert. Im „mobil-Paket“ wurde die Leistung durch freiwillige Führerscheinabgabe erweitert.

Im „fit-Paket“ erfolgt eine altersgerechte Gewichtsstaffelung bei der Grundfähigkeit Heben/Tragen. Zudem schließt die Stuttgarter eine Leistung bei Alkohol-, Drogen- und Medikamentenmissbrauch nicht mehr generell aus.

 
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