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SDK: Weichen für Wachstum gestellt

15.11.2019 – Im neuen Geschäftsjahr wird die SDK ihr Angebot mit neuen Zusatztarifen im Privat- sowie im Firmengeschäft erweitern. Zusätzlich investiert das Unternehmen in Digitalisierung, die neuen Produkte sollen Kunden dann auch online abschließen können.

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Olaf Engemann ist seit 2017 als Vertriebs- und Marketing-Vorstand bei der Süddeutschen Krankenversicherung a.G. (SDK) tätig (VersicherungsJournal 3.4.2017). Für 2020 setzt der Vertriebschef auf neue Produkte und Digitalisierung.

Olaf Engemann (Bild: SDK)
Olaf Engemann (Bild: SDK)

Der Versicherer wird neben der 2017 erneuerten Vollversicherung Mitte des kommenden Jahres mit neuen Zusatztarifen im Privat- sowie im Firmengeschäft an den Markt gehen und will damit seine Marktposition weiter ausbauen.

Im Geschäftsjahr 2018 konnte die SDK in der betrieblichen Krankenzusatz-Versicherung (bKV) nach Aussage von Engemann gegenüber 2017 „ein Plus von rund 26 Prozent“ verzeichnen (31.10.2018). Konkret heißt das: 47 Millionen Euro und damit rund sechs Prozent der Beitragseinnahmen entfielen im vergangenen Jahr auf diesen Geschäftsbereich.

Die Zahl der Firmenverträge erhöht sich von 2.900 auf 3.030, wie das Unternehmen im Geschäftsbericht 2018 aufführte (17.7.2019). Die Zahl vollversicherten Personen ging allerdings von 160.995 auf 158.249 zurück, jene der Zusatzversicherten um 5.551 auf 480.677 (12.7.2018).

Online-Abschluss ermöglichen

Im nächsten Jahr will der Versicherer, neben den neuen Zusatztarifen für Privatkunden, auch in der bKV mit einer neuen Produktpalette an den Start gehen. „Wir streben eine Top-Positionierung im Markt an“, unterstreicht der Manager.

Unter dem Stichwort „die Gesundwerker“ stellt die SDK folgende Offerten für Firmenkunden zur Verfügung:

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM): Präventive und therapeutische Gesundheits-Dienstleistungen sollen Firmenkunden helfen, Gesundheitsrisiken für Mitarbeiter zu minimieren.
  • Betriebliche Gesundheits-Dienstleistungen (GDL): Die GDL umfassen vorbeugende und therapeutische Dienstleistungen, die von Arbeitgebern angeboten werden. Die Kosten für diese Angebote trägt der Arbeitgeber.
  • Betriebliche Krankenzusatz-Versicherung (bKV): stationäre und ambulante Angebote (ab zwei Mitarbeitern plus drei Familienangehörige möglich).

Mit der neuen Produktpalette will die SDK nach Aussage von Engemann dann „weitere Schritte in die digitale Welt“ gehen, zum Beispiel durch die Online-Abschlussfähigkeit. Für die digitalen Themen investiert das Unternehmen entsprechend und verstärkte sein Vorstandsteam. Als neuen IT-Vorstand holte die Gesellschaft im Frühjahr Ralf Oestereich von der Axa Services Deutschland nach Fellbach.

Wachstum über Zusatztarife

Dass Engemann bei den Vertriebspartnern für das bKV-Geschäft noch Überzeugungsarbeit leisten muss, weiß er. Den Asscompact Trends zufolge erweist sich diese Sparte bei freien Vermittlern nach wie vor als Ladenhüter (17.9.2019).

„Auch für Makler und deren Kunden ist das Thema Gesundheit gerade im Firmenkunden-Geschäft ein wichtiger Trend. Dieser wird über Angebote für das betriebliche Gesundheits-Management sowie die bKV und zusätzliche Gesundheitsprogramme wesentlich dazu gewinnen“, ist der SDK-Manager überzeugt.

Auf das Vertriebswachstum einzahlen sollen auch die neuen Zusatzversicherungen: Die Tarife für Zahnbehandlungen, stationäre und ambulante Absicherung werden voraussichtlich ab Mitte des kommenden Jahres Verbrauchern und Firmenkunden online, aber auch offline über die verschiedenen Vertriebswege angeboten.

„Darüber hinaus prüfen wir weitere vertriebliche Möglichkeiten“, erklärt der Vertriebschef auf Nachfrage. Bei Maklern und Mehrfachvertretern lag die SDK im Sommer unter den Top-10 der Krankenvollversicherer, wie die Asscompact Trends II/2019 zeigten (1.7.2019).

Diese Angebote dienen der Kundenbindung und der Optimierung der Leistungsausgaben, um weiterhin langfristig stabile Beiträge sicherzustellen.

Olaf Engemann, Vertriebs- und Marketing-Vorstand der SDK

Gesundheitsprogramme weiter ausbauen

Bei der angestrebten Positionierung als Gesundheitsspezialist sieht der Vertriebschef die SDK auf „einem sehr guten Weg“, wie er betont. Diverse Programme für Vollversicherte untermauerten seit 2017 diese Wahrnehmung (17.9.2018, 28.2.2018).

„Diese Angebote werden wir weiter ausbauen. Sie dienen der Kundenbindung und der Optimierung der Leistungsausgaben, um weiterhin langfristig stabile Beiträge sicherzustellen“, sagt Engemann.

Beispiele dafür sind Offerten zu Diabetes, Herz- und Atemwegserkrankungen, Depressionen, Schmerztherapie bei Rückenproblemen sowie Schlafstörungen (22.10.2018, 3.8.2018, 20.7.2018). Die Angebote offeriert der Versicherer gemeinsam mit der Carelutions GmbH.

Der Dienstleister wurde von der SDK, dem Debeka Krankenversicherungs-Verein a. G. und dem medizinischen Dienstleister Viamed GmbH gegründet (11.7.2017). Die Firma soll Kunden der beiden Versicherer sowie denen Dritter Gesundheits-Dienstleistungen anbieten.

 
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