8.11.2016 (€) – CEO der deutschen Niederlassung von Axa Corporate Solutions (Axa CS) ist ab dem 1. Januar 2017 Thierry Daucourt. Er ersetzt Dr. Jürgen Kurth, der sich auf seine internationalen Aufgaben bei Axa CS konzentrieren möchte. Daucourt verantwortet damit neben dem mittelständischen Industrie- und Firmenkundengeschäft auch das mit Großkunden.
Thierry Daucourt (54) übernimmt mit Wirkung zum 1. Januar 2017 die Position des CEO der Axa Corporate Solutions S.A., Niederlassung Deutschland (Axa CS), die sich um das großindustrielle Geschäft der Axa in Deutschland kümmert. Er wird zudem Mitglied im Executive Committee der Axa Corporate Solutions S.A. in Paris.

- Thierry Daucourt (Bild: Axa)
Seine neuen Aufgaben wird Daucourt zusätzlich zu seiner Funktion als Mitglied im Vorstand der Axa Deutschland (Axa Konzern AG) wahrnehmen. In dieser Position verantwortet er seit knapp anderthalb Jahren das Sach- und Haftpflichtgeschäft mit mittelständischen Industrie- und Firmenkunden im Ressort „P&C Commercial“ (VersicherungsJournal 28.5.2015).
Daucourt war vor seinem Wechsel zur Axa COO bei der XL Insurance International P&C in Zürich. Zuvor war der gebürtige Schweizer unter anderem in leitenden Funktionen für die Chubb-Gruppe und die Zurich-Gruppe tätig.
Daucourt ersetzt langjährigen CEO Kurth
Bei Axa CS Deutschland tritt Daucourt die Nachfolge von Dr. Jürgen Kurth an. Kurth ist seit Mai letzten Jahres Global Chief Underwriting Officer von Axa CS weltweit (VersicherungsJournal 20.3.2015) und übt die Funktion des CEO für das deutsche Geschäft seit vier Monaten zusätzlich aus (VersicherungsJournal 23.9.2016).
Diesen Posten hatte Kurth bereits von 2003 bis 2015 inne. Seine kurzfristige Rückkehr im Juli dieses Jahres wurde notwendig, da sein Nachfolger Dr. Moritz Finkelnburg nach nur rund einem halben Jahr wieder aus dem Unternehmen ausgeschieden war. Nach der Übergabe an Daucourt möchte sich Kurth auf seine internationalen Aufgaben bei Axa CS konzentrieren.
Einheitliche Leitung im Industriegeschäft
Damit steht das bislang getrennte Industriegeschäft der beiden deutschen Schwestergesellschaften zukünftig unter einheitlicher Leitung. Vom dann gemeinsamen Chef Daucourt erwartet sich die Axa eine nachhaltige Stärkung ihrer Marktposition im Industrie- und Firmenkundengeschäft, wird in einer Presseerklärung mitgeteilt.
Weiter heißt es, dass ein Zusammenschluss von Axa CS und Axa Deutschland nicht geplant ist. Auch die bisherigen Kriterien für die Geschäftssegmentierung sollen erhalten bleiben.
„Wir versprechen uns aber noch zusätzliches Potenzial – vor allem im Vertrieb. Unsere Kunden sollen von vereinfachten Prozessen, gebündelter Kompetenz und einem erweiterten Angebot profitieren“, wird Daucourt von Unternehmensseite zitiert. Über die künftige Art der operativen und vertrieblichen Zusammenarbeit soll im nächsten Jahr entschieden werden.




