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Digitale Risikovoranfrage soll den Vertrag sicherer machen

9.9.2020 – Ein neues Portal will Vermittlern den Weg zum Abschluss ebnen. Spezielle, digitale Formulare sollen Kunden und Vertrieb die Risikovoranfrage für Biometrieprodukte, Risiko-Lebensversicherungen und PKV-Angebote erleichtern.

Seit Anfang September bietet der gelernte Versicherungskaufmann Henning Trenkamp (40) Vermittlern digitale Hilfestellung im Bereich der Biometrie und der privaten Krankenversicherung (PKV) auf seinem Portal Werversichert.es.

Ziel der Plattform sei es, den Prozess der Risikovoranfragen zu digitalisieren. Dies gilt für unter anderem für die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU) und Dienstunfähigkeit (DU) sowie die Grundfähigkeits-, Dread-Disease-, die Risiko-Lebensversicherung und PKV.

Zielgruppe: unabhängige Vermittler und Vertreter

Das Portal stellt dem Vertrieb digitale, unterstützende Formulare für die Risikovoranfrage bei den Versicherern zur Verfügung. Es richtet sich an Vermittler, die im Bereich der Personenversicherungen tätig sind.

„Das können ausgewiesene BU- oder Krankenversicherungs-Spezialisten sein, aber auch jene, die neben Biometrie und Krankenversicherung noch in anderen Bereichen unterwegs sind. Es richtet sich an Einsteiger und Profis“, erklärt Trenkamp auf Nachfrage. Auch Ausschließlichkeits-Vertreter könnten ihre Arbeit mit Hilfe der Formulare beschleunigen.

Die Aufbereitung der Gesundheitshistorie sei für Vermittler und Kunden sehr (zeit)aufwendig. „Da ist es doch für beide Parteien gut, wenn sie ihren Part in Ruhe erledigen können – jeweils zu Hause oder von wo auch immer. Auf Wunsch geht’s natürlich auch gemeinsam oder per Online-Beratung“, führt der Versicherungskaufmann aus.

Kunden werden durch den Prozess begleitet

Verbraucherschützer wie zum Beispiel „Finanztip“ raten Interessenten vor Abschluss einer Risikolebens-, Pflegezusatz- oder privaten Krankenversicherung zu einer anonymen Risikovoranfrage. Diese „sollte immer ein spezialisierter Makler oder Versicherungsberater für Sie vornehmen“, heißt es dazu auf der Website.

Zur Vorgehensweise seiner Arbeitshilfen nennt Trenkamp ein konkretes Beispiel: „Unsere Online-Formulare reagieren auf Eingaben. Gibt ein Kunde beispielsweise an, eine Vorerkrankung zu haben, fragt das System automatisch Details dazu ab: Welche Symptome gab oder gibt es? Welche Ursachen oder Auslöser gab oder gibt es? Welche Behandlungen werden oder wurden durchgeführt?“

Gibt der Interessent an, dass keine Behandlungen durchgeführt wurden, wird er die weiteren im System hinterlegten Fragen dazu auch nicht mehr sehen. Er werde durch die relevanten Fragen geleitet, am Ende des Prozesses wird dann ein PDF erstellt, das auf dem Tisch des Risikoprüfers beim Versicherer landet.

Der Abschluss steht nicht im Fokus

Erst im August hat die Fonds Finanz Maklerservice GmbH ihren Vertriebspartnern zur Absicherung von Berufs- und Erwerbsunfähigkeit einen Einheitsantrag zur Verfügung gestellt. Vermittlern mit wenig Erfahrung in der Biometrie soll das Formular die Arbeit erleichtern (VersicherungsJournal 18.8.2020).

Darauf angesprochen, meint Trenkamp, dass der BU-Einheitsantrag eine gute Alltagshilfe für den Vermittler sei. Aber eben nicht zielführend, wenn es darum gehe die Gesundheitshistorie eines Kunden zu erstellen.

„Für uns steht nicht der Abschluss im Mittelpunkt, sondern der Weg zum Abschluss“, betont der Versicherungskaufmann. Das steigere zum einen die Beratungsqualität des Vermittlers, zum anderen mache es den Vertrag des Verbrauchers „sicherer“. „Der Kunde soll doch im Fall der Fälle die Leistung aus seinem Vertrag bekommen und nicht eine Anfechtung, weil nicht sauber gearbeitet wurde“, so Trenkamp.

Kevin Hoene, Henning Trenkamp und Thorsten Trimpe (v.li.) (Bild: privat)
Kevin Hoene, Henning Trenkamp und Thorsten Trimpe (v.li.) (Bild: privat)

Drei Angebote für Vermittler

Auf Werversichert.es können Vermittler aus drei verschiedenen Angeboten auswählen. Mit „Startup“ (15 Euro im Monat) können Makler fünf Risikovoranfragen pro Monat stellen. „Professional“ (20 Euro) beinhaltet zehn Anfragen pro Monat im personalisierten Design des Vermittlerbetriebs. Die Offerte „Prime“ (25 Euro) unlimitierte Anfragen zur Einkommensabsicherung, Risiko-Lebensversicherung und PKV.

Hinter der neuen Plattform stehen neben Trenkamp, verantwortlich für Organisation und Marketing, noch zwei weitere Mitstreiter. Kevin Hoene ist verantwortlich für die IT-Infrastruktur, er hat das Angebot programmiert. Mediengestalter Thorsten Trimpe entwarf das Design der Webseite und das Logo.

Wie viel Kapital das Trio in das Portal investiert hat, darüber schweigt sich Trenkamp aus. In ein bis zwei Jahren wollen die drei zumindest eine schwarze Null sehen.

 
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